Wie ist der Leitfaden zu verwenden?

Es ist wirklich einfach!

Die Route, die ich erstellt habe, ist so aufgebaut, dass Sie eine praktische Route haben, um die Stadt zu erkunden! Vor jeder Attraktion finden Sie Schaltflächen wie die folgende 👇🏻👇🏻👇🏻

Drücken Sie einfach auf die Schaltfläche und Sie werden mit Google Maps zum nächsten Punkt geführt! Sobald Sie Ihr Ziel erreicht haben, können Sie zu diesem Führer zurückkehren und alle Informationen und Wissenswertes lesen oder hören!

Im nächsten Abschnitt werde ich Ihnen auch eine Karte der gesamten Strecke überlassen, aber Sie werden es nicht brauchen, um die Stadt zu erkunden!

Wenn Sie eine Demo zur Verwendung des Leitfadens sehen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche unten 👇🏻👇🏻👇🏻

Was kann man in Napoli an einem Tag unternehmen?

Willkommen in Neapel! Es ist wirklich schwierig, die Einzigartigkeit dieses Ortes zu beschreiben: Geschichte, Denkmäler, Essen, Kultur: alles, was ich während meiner Besuche an diesem Ort gefunden habe, hat mich mit sehr positiven Gefühlen zurückgelassen!

Normalerweise versuche ich in meinen digitalen Reiseführern immer, eine eintägige Reiseroute zu erstellen: in Neapel ist das jedoch unmöglich! Aus diesem Grund gebe ich Ihnen 2 verschiedene Optionen:

  • Ein Tagesausflug mit den Highlights der Stadt (5 km zu Fuß, 4 bis 5 Stunden)
  • Eine Reiseroute für den “zweiten Tag”, wenn Sie mehr Zeit haben

Die Tournee!

Kartenvorschau und ihre Verwendung

Ich zeige Ihnen die Vorschau auf unsere Route! Wenn Sie durch den Führer scrollen, finden Sie Schaltflächen zum Anklicken, die Sie immer zur nächsten Attraktion/zum nächsten Monument führen (Diese Karte soll Ihnen nur einen Überblick über die Reiseroute geben, Sie müssen sie nicht sofort benutzen.🤓)!

Die gelben Markierungen sind die Denkmäler und Attraktionen, die wir am ersten Tag sehen werden!

Die braunen Markierungen sind einige Extras, die nicht in unserer Tour enthalten sind, die Sie aber besuchen können, wenn Sie noch Zeit haben und/oder wenn Sie einen zweiten Tag in Napoli haben!

Die roten Markierungen hingegen gehören zu meinen Lieblingsrestaurants (mehr dazu am Ende)!

Ich würde sagen, wir sind bereit, loszulegen!

Einführung und Geschichte der Stadt

Neapel, das Herz Süditaliens, ist eine Stadt, die vor Leidenschaft, Geschichte und unbestreitbarem Charme pulsiert.

Eingebettet zwischen dem glitzernden Wasser des Tyrrhenischen Meeres und der imposanten Silhouette des Vesuvs, bietet Neapel eine außergewöhnliche Mischung aus Kunst, Kultur und Küche, die jeden Reisenden in ihren Bann zieht.

Bevor wir über die Denkmäler und Schönheiten der Stadt sprechen, sollten wir die Geschichte der Stadt etwas genauer analysieren!

Neapel ist eine Stadt, die einem Roman entsprungen zu sein scheint: lebendig, chaotisch, voller Geschichte und mit einer einzigartigen Seele. Von den Griechen im fernen 8. Jahrhundert v. Chr. gegründet, wurde sie Parthenope genannt, zu Ehren einer mythologischen Sirene. Einige Jahrhunderte später, als sich die Stadt vergrößerte, wurde sie zu Neapolis, der "neuen Stadt". Und seither hat sie die Welt immer wieder überrascht.

Die Römer und der Vesuv

Schon zur Zeit des Römischen Reiches war Neapel der Ort, an dem sich jeder gerne aufhielt. Es war berühmt für die griechische Kultur, die es bewahrt hatte, und für die luxuriösen Villen der reichen Patrizier. Doch dann stahl der Vesuv 79 n. Chr. mit einem verheerenden Ausbruch, der Pompeji und Herculaneum unter sich begrub, der Stadt die Schau. Neapel jedoch blieb unversehrt und wuchs weiter.

Mittelalter und Renaissance: Zeiten des Ruhms

Nach dem Untergang des Römischen Reiches wechselte die Stadt mehrmals den Besitzer: von den Byzantinern zu den Langobarden, bis sie Teil des Königreichs Neapel wurde. In dieser Zeit entstanden einige der Symbole der Stadt, wie der Maschio Angioino und die Kathedrale von Neapel. Unter der Herrschaft der Aragonier war Neapel reich an Kunst, Kultur und Bauwerken, die einen noch heute sprachlos machen.

Die Bourbonen und die maximale Pracht

Als die Bourbonen im 18. Jahrhundert kamen, wurde Neapel zu einer der schönsten Hauptstädte Europas. Man denke nur an das Teatro di San Carlo, das älteste noch in Betrieb befindliche Opernhaus der Welt, oder den majestätischen Königspalast von Caserta, der mit Versailles konkurrieren konnte. Die Stadt war zu ihrer Zeit ein echter Star!

Das Risorgimento und der Wandel

Im Jahr 1860 kamen Garibaldi und seine Tausend in Neapel an und beendeten das Königreich der beiden Sizilien. Die Stadt wurde Teil des Königreichs Italien, aber der Übergang war nicht einfach: Neapel musste sich an Veränderungen anpassen und sich neuen Herausforderungen stellen.

Vom zwanzigsten Jahrhundert bis heute

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Neapel von Bombenangriffen schwer getroffen. Doch die Neapolitaner gaben nicht auf: Mit den Vier Tagen von Neapel verjagten sie die Nazis aus der Stadt und bewiesen einmal mehr ihren Mut. In der Nachkriegszeit, nach Höhen und Tiefen, glänzte Neapel weiterhin mit seiner Kultur, seiner Musik, seinem Essen (darüber sprechen wir später, keine Sorge) und vor allem mit seinem einzigartigen Geist.

Heute ist Neapel eine unglaubliche Mischung aus Geschichte und Moderne, wo jede Ecke eine Geschichte zu erzählen hat. Es ist unmöglich, sich nicht in diese Stadt zu verlieben, die elegant und volkstümlich, alt und modern und immer voller Leben sein kann.

Der Name Neapel hat Wurzeln, die in Legenden und Geschichte versinken, wie alles in dieser magischen Stadt. Es heißt, dass alles mit einer Sirene begann: Partenope. Dem Mythos zufolge stürzte sich Partenope ins Meer, nachdem ihr Gesang Odysseus nicht erobern konnte. Die Wellen trugen ihren Körper an die Küste, an der sich heute Neapel befindet, und die ersten Einwohner beschlossen, die Stadt ihr zu Ehren zu benennen.

 

Aber wenn wir die Legenden beiseite lassen (auch wenn das schwierig ist, weil sie zu schön sind), gibt es auch eine eher historische Erklärung. Als die Griechen diese Stadt gründeten, nannten sie sie Parthenope, aber dann, mit der Zeit und der Ausdehnung der Stadt, begannen sie, sie Neapolis zu nennen, was “neue Stadt” bedeutet, um sie von der alten Siedlung zu unterscheiden.

In gewissem Sinne hat Neapel also schon immer einen Namen gehabt, der von Wiedergeburt und Veränderung spricht. Und genau das tut sie auch: Sie verändert sich, sie entwickelt sich, aber sie bleibt immer sie selbst. Eine Stadt, die nie vergisst, woher sie kommt, aber immer nach vorne schaut!

Und nun beginnen wir unsere Tour mit der wunderschönen Kathedrale von Neapel!

A. Kathedrale von Neapel

Die Kathedrale von Neapel, offiziell die Kathedrale Santa Maria Assunta, ist einer der Orte, die man unbedingt gesehen haben muss, um die Seele der Stadt wirklich zu verstehen. Sie ist nicht nur eine Kirche: Sie ist ein Symbol für Geschichte, Glauben und volkstümliche Traditionen, gewürzt mit dem einzigartigen Charme Neapels.

Ein bisschen Geschichte

Der Bau wurde im 13. Jahrhundert auf Geheiß von Karl II. von Anjou begonnen und dauerte mehr als hundert Jahre bis zur Fertigstellung. Wie so oft bei Denkmälern wurde es nie wirklich "fertig", denn im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrfach erweitert, verändert und restauriert. Das Ergebnis? Eine unglaubliche Mischung von Stilen, die von der langen Geschichte der Stadt erzählen.

Die Außenseite

Wenn Sie vor dem Dom ankommen, fällt Ihnen als Erstes die neugotische Fassade auf (die im 19. Jahrhundert hinzugefügt wurde), mit Türmen und geschnitzten Details, die einem Märchenbuch entsprungen zu sein scheinen. Sie ist majestätisch und gleichzeitig einladend, mit den hellen Farbtönen, die in der neapolitanischen Sonne leuchten.

Das Innere

Wenn Sie das Gebäude betreten, werden Sie staunen. Das Innere ist ein Triumph des Marmors, der Fresken und der Kunstwerke, die einem das Gefühl geben, klein zu sein angesichts von so viel Schönheit. Herausragend:

Die Kapelle von San Gennaro, die dem Schutzpatron der Stadt gewidmet ist, mit atemberaubenden Fresken und dem Altar, in dem die Reliquien des Heiligen aufbewahrt werden. Hier findet dreimal im Jahr das berühmte Blutwunder statt (ich werde Ihnen gleich davon erzählen). Eine Kuriosität ist das wunderschöne Fresko: Es wurde von Giovanni Lanfranco gemalt und stellt das Paradies dar. Man sagt, dass das Gemälde eine Vielzahl von Gesichtern zeigt, da der Vertrag, den Lanfranco mit dem Auftraggeber unterzeichnete, ein Honorar für jeden gemalten Kopf vorsah!

Die Kassettendecke des Hauptschiffs, die mit Gemälden aus dem 17. Jahrhundert verziert ist, ist sicherlich ein weiteres Wunder, das man nicht verpassen sollte.

Arbeiten zu sehen

Zu den wichtigsten Werken gehören die mittelalterlichen Mosaike in der Basilika Santa Restituta und die Silberbüste des Heiligen Gennaro, eine der von den Neapolitanern am meisten verehrten Ikonen. Jeder Winkel des Doms erzählt eine Geschichte, so dass es sich lohnt, sich die Zeit zu nehmen, ihn zu erkunden.

Ah, die Legende vom Blut des San Gennaro! Es ist eine dieser Geschichten, die jeder in Neapel kennt und in der sich Glaube, Geheimnis und eine Prise Magie vermischen. Ich werde sie Ihnen in einfachen Worten erklären.

San Gennaro, der Schutzpatron von Neapel, lebte im 3. Jahrhundert und wurde für seinen Glauben zum Märtyrer. Die berühmteste Legende über ihn ist die von seinem Blut, das in einem Schrein in der Kathedrale von Neapel aufbewahrt wird.

Das Kuriose daran ist, dass das Blut geronnen und trocken ist, wie man es von etwas Jahrhunderte altem erwarten würde. Aber dreimal im Jahr geschieht ein kleines "Wunder": Während einer feierlichen Zeremonie verflüssigt sich das Blut. Es schmilzt vor den Augen aller!

Die Neapolitaner legen großen Wert auf dieses Ereignis, weil sie es als Zeichen des Schutzes und des Glücks für die Stadt ansehen. Wenn das Blut schmilzt, ist alles in Ordnung. Aber wenn es nicht schmilzt... nun, dann ist es ein schlechtes Omen! Man sagt, dass in der Vergangenheit, wenn es nicht schmolz, schreckliche Dinge passiert sind, wie Epidemien oder Naturkatastrophen. Zufälle? Vielleicht, aber der Zauber bleibt.

Tatsächlich kann niemand wissenschaftlich erklären, wie das Blut schmilzt und sich jedes Mal wieder verfestigt. Manche glauben, es sei eine chemische Reaktion aufgrund der Temperatur oder der Bewegung des Gehäuses, aber für die Gläubigen gibt es keine Erklärung: Es ist die Kraft des Heiligen, Punkt!

Kurzum, ob Sie es glauben oder nicht, es ist ein Ereignis, das alle in Atem hält. Und, seien wir ehrlich, es ist auch ein schöner Moment der Einheit für die Stadt. Wenn Sie jemals nach Neapel kommen, versuchen Sie, daran teilzunehmen: der Glaube, die Menge und das Warten... das ist pure neapolitanische Magie!

Im letzten Pfeiler des linken Kirchenschiffs befindet sich eine Eisenstange, die keine strukturelle Funktion hat. Es handelt sich um den "passus ferreus" oder neapolitanischen "terra step", ein Instrument, das im Altertum als Maßeinheit verwendet wurde.

Das metrische System wurde im Jahr 1791 erfunden und eingeführt; davor gab es viele verschiedene Maßeinheiten. Um Betrug zu vermeiden, wurden die wichtigsten Maßeinheiten seit der Römerzeit an heiligen Orten aufbewahrt.

Es ist wichtig zu wissen, dass diese Liste die einzige von vielen anderen Messlisten ist, die in den Hauptkirchen der byzantinischen Städte zu finden sind. Ursprünglich befand sie sich in der Apsis der Basilika Stefania, wurde aber nach dem Bau des Doms an ihren heutigen Standort verlegt. Kurios!

Wir setzen unseren Spaziergang fort, bis wir eine Straße erreichen, die die Stadt buchstäblich teilt: Spaccanapoli.

B. Spaccanapoli

Im Herzen des historischen Zentrums von Neapel windet sich eine der emblematischsten Arterien der Stadt: Die Straße Benedetto Croce, einer der sieben Abschnitte, die den berühmten Spaccanapoli bilden.

Spaccanapoli liegt im Herzen des historischen Zentrums von Neapel und ist ein Abschnitt des unteren Decumanus, der sich etwa einen Kilometer lang durch die Stadt schlängelt, ein Weg, der auf die Zeit der Magna Graecia zurückgeht. Obwohl der Name nicht offiziell ist, ist "Spaccanapoli" der volkstümliche Ausdruck für eine Reihe von ausgerichteten Straßen, die als sauberer Schnitt im Stadtgefüge sichtbar sind, besonders wenn man sie vom Belvedere di San Martino aus betrachtet. In der Tat kann man sagen, dass er "die Stadt Neapel perfekt in zwei Teile teilt".

Spaccanapoli ist berühmt, weil es die authentische und historische Seele Neapels darstellt, ein Ort, an dem man die Geschichte, die Kultur und die tief verwurzelten Traditionen der Stadt einatmen kann.

 

Der heutige Name wurde 1954 zu Ehren des berühmten neapolitanischen Philosophen Benedetto Croce vergeben, der hier bis zu seinem Tod im Jahr 1952 ständig lebte.

Im Palazzo Filomarino della Rocca, in dem Croce wohnte, befindet sich heute das vom Philosophen selbst gegründete Italienische Institut für Historische Studien. Das Gebäude, das diese historische Straße überblickt, ist immer noch ein Bezugspunkt für humanistische Forschung und Kultur.

Diese Straße ist nicht nur eine urbane Route, sondern eine echte Reise in die Geschichte der Stadt. Sie hat nicht nur den Titel "Neapolitanische Straße der Kulturen" erhalten, sondern war auch Gegenstand eingehender Studien über die Heraldik der Gebäude, die sie überragen und von denen jedes einen Teil des antiken und noblen Neapels erzählt.

Bevor sie den Namen des Philosophen trug, war die Straße jahrhundertelang als Nido-Straße und später als Straße der Großen Dreifaltigkeit bekannt, in Anlehnung an die Kirche, die den Platz Gesù Nuovo dominiert und heute als Kirche Gesù Nuovo bekannt ist. Für kurze Zeit war sie auch nach Mariano Semmola benannt, einem Senator des Königreichs und einer prominenten Persönlichkeit der damaligen Zeit, die später auf dem Monumentalfriedhof von Poggioreale begraben wurde.

Entlang der Calle Benedetto Croce sind noch architektonische Elemente aus der Zeit der Anjou zu sehen: Reste von Spitzbogenfenstern, die heute zugemauert sind, Teile der alten Pflasterung und der Grundriss der Straße selbst, die für den Durchgang von Kutschen konzipiert wurde.

Die nächste Attraktion ist sehr berühmt, aber die Besichtigung dauert etwa 90 Minuten! Wenn Sie (leider) nur einen Tag Zeit haben, werden Sie sie wahrscheinlich auslassen müssen. Allerdings werde ich Ihnen einen Absatz unten und eine Wegbeschreibung für “Napoli Sotterranea” (Underground Naples) hinterlassen.

PS: Wenn Sie mehr Tage zur Verfügung haben, finden Sie diesen Abschnitt auch in der Reiseroute für Tag 2, die Sie im zweiten Teil des Reiseführers finden.

PPS: Der Besuch findet nur in Begleitung von qualifizierten Führern statt und dauert 90 Minuten. Sie können sie (auch für einen anderen Tag) buchen unter hier klicken! 

Wenn Sie glauben, dass Neapel nur an der Oberfläche beeindruckend ist, werden Sie Ihre Meinung ändern. Unter den Straßen, Gassen und Plätzen verbirgt sich eine antike und verschlungene Welt: Napoli Sotterranea. Diese Reise führt Sie nicht nur 40 Meter unter die Erde, sondern auch zurück in die Vorgeschichte.

Ein Untergrund, der die Geschichte erzählt

Der Untergrund von Neapel ist ein lebendiges Zeugnis der langen Geschichte der Stadt. Sie beginnt bereits in prähistorischer Zeit, aber erst im 3. Jahrhundert v. Chr. nimmt alles dank der Griechen Gestalt an. Sie waren es, die die ersten Tuffsteinbrüche aushoben, um die Mauern und Tempel ihrer "Neapolis" zu bauen.

In der Römerzeit wurde der Untergrund zu einer außergewöhnlichen technischen Meisterleistung. In der augusteischen Epoche bauten die Römer komplexe Aquädukte, die Wasser aus weit entfernten Quellen wie den Quellen des Serino, die gut 70 km entfernt lagen, heranführten. Die Tunnel, die so schmal waren, dass ein Mensch hindurchgehen konnte, versorgten Brunnen, Häuser und sogar die Piscina Mirabilis, das riesige Wasserreservoir der römischen Flotte in Miseno.

Die Ingenieure der damaligen Zeit setzten modernste Techniken ein, wie z. B. hydraulischen Gips, um die Tunnel abzudichten, von denen einige noch heute Spuren dieses Einfallsreichtums aufweisen.

Von der Renaissance bis zum Zweiten Weltkrieg

Als die Stadt im 16. Jahrhundert wuchs, reichte das antike griechisch-römische Aquädukt nicht mehr aus. Es war der neapolitanische Adlige Cesare Carmignano, der ein neues Wassersystem baute, um den wachsenden Bedarf an Wasser zu decken.

Aber der Untergrund war nicht nur eine funktionale Ressource. Während des Zweiten Weltkriegs dienten diese Tunnel als Luftschutzbunker, um die Neapolitaner vor Bombenangriffen zu schützen. Die Zisternen wurden beleuchtet und so angepasst, dass sie Dutzende von Menschen beherbergen konnten. Noch heute zeugen Graffiti, Reste von Möbeln und Gegenständen von den Schrecken und der Unverwüstlichkeit derer, die hier Schutz fanden.

Der Besuch findet nur in Begleitung von qualifizierten Führern statt und dauert etwas mehr als eine Stunde. Ich lasse Sie unten die Referenzen zu buchen (sehr empfehlenswert in der Hochsaison!)

Setzen wir unsere Tour zu einem weiteren Wunder von Neapel fort!

C. Straße San Gregorio Armeno

Eine Straße, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint... im Dezember! Hier wird man jeden Tag des Jahres in den Zauber der Weihnacht katapultiert, mit Handwerksbetrieben, die handgefertigte Krippen und Hirten herstellen.

Was ist das Besondere an San Gregorio Armeno?

Diese schmale und lebendige Straße ist berühmt für ihre Krippenbauer, Handwerker, die seit Generationen die Kunst des Krippenbaus weitergeben. Wir sprechen hier nicht nur von der klassischen Krippe, sondern von einem Universum aus kleinen Häusern, Hirten, Bächen, Holzöfen, Märkten und sogar berühmten Menschen! Ja, denn neben Maria, Josef und dem Jesuskind kann man hier auch Maradona, Pulcinella oder sogar den neuesten Prominenten antreffen.

Jede Werkstatt hat ihren eigenen Stil und Charakter: von traditionellen Terrakotta-Hirten, die von Hand geformt und bemalt werden, bis hin zu den bizarrsten und modernsten Stücken. Es ist eine Explosion von Farben, Lichtern und Details, die Jung und Alt fesselt.

Die Ursprünge: Von den Griechen zur neapolitanischen Weihnacht

In San Gregorio Armeno gibt es die Krippe nicht erst seit heute: Ihre Wurzeln reichen bis in die griechisch-römische Zeit zurück, als es einen Tempel gab, der der Fruchtbarkeitsgöttin Ceres geweiht war. Die Alten brachten Votivfiguren dar, ein Brauch, der sich im Laufe der Zeit zur Krippentradition entwickelt hat.

Jahrhundert, während des neapolitanischen Barocks, wurde die Krippe zu dem szenografischen Spektakel, das wir heute kennen. Dank adliger Familien und der besten Handwerker wurde die Krippe mit unglaublichen Details bereichert: Tavernen, Märkte, Flüsse mit echtem Wasser und sogar Lichter!

Die Figuren des Krippenspiels und einige Legenden

Der Hirte ohne Gaben

Es gibt nur eine einzige Figur, die die Madonna ohne Geschenk besucht, und in Neapel nennt man ihn den "Hirten des Wunders". Er schaut erstaunt, mit leicht geöffnetem Mund, als wolle er seine unkontrollierbare Rührung über das, was er sieht, zum Ausdruck bringen. Die Legende besagt, dass dieser Mann von den anderen Hirten hart getadelt wird, weil er der Madonna nichts gebracht hat, die jedoch inmitten des allgemeinen Erstaunens süße Worte für ihn hat: "Die Welt wird wunderbar sein, solange es Menschen wie dich gibt, die in der Lage sind zu staunen".

Stephanie

Einem apokryphen Evangelium zufolge durften nur verheiratete Frauen oder solche mit Kindern die Madonna besuchen. Stephanie war eine Witwe ohne Kinder. Um die Madonna, die ihre Freundin war, zu besuchen, beschloss sie, einen Stein zu wickeln, dessen Form der eines Neugeborenen ähnelte. Als die Madonna sie sah, war sie gerührt und verkündete, dass ihr Schmerz bald ein Ende haben würde: So nieste der Stein und verwandelte sich in ein Kind. Sein Name war der Legende nach Stefano.

Benino

Es ist ein Hirte, der auf dem höchsten Hügel jeder neapolitanischen Krippe schläft. Der Legende nach träumt der Hirte von einer großen und prächtigen Krippe, in der er selbst mit zwölf weißen Schafen um ihn herum zu sehen ist. Und wehe dem, der ihn aufweckt! Die Legende besagt, dass die Krippe dann plötzlich verschwindet!

Die Heiligen Drei Könige

Nach der Tradition reiten sie auf Pferden verschiedener Farben: weiß wie die aufgehende Sonne, rötlich wie die untergehende Sonne und schwarz wie die Nacht. Sie symbolisieren die Reise des Sterns, der, wie die Heiligen Drei Könige, seine Reise im Osten beginnt. Nach der Nacht kommen die drei in der Gegenwart von Christus an, der die aufgehende Sonne darstellt.

Die Wäscherinnen

Sie stellen die Hebammen dar, die der Jungfrau zu Hilfe eilen. Sie breiten weiße Tücher aus, die Marias Jungfräulichkeit darstellen.

Die neapolitanische Sprache ist viel mehr als ein einfacher Dialekt: Sie ist ein wahres Kulturerbe, reich an Geschichte, einzigartigen Ausdrucksformen und sprachlichen Einflüssen, die sie zu einer der faszinierendsten Sprachen der Welt machen.

Das Neapolitanische hat seine Wurzeln im Vulgärlatein, das durch griechische, spanische, französische und arabische Einflüsse bereichert wurde, was auf die verschiedenen Herrschaften zurückzuführen ist, denen das Königreich Neapel im Laufe der Jahrhunderte ausgesetzt war. Diese Sprachmischung hat zu einem vielfältigen und farbenfrohen Wortschatz geführt, der noch heute die Sprache der Region prägt.

Entgegen der landläufigen Meinung ist das Neapolitanische kein Dialekt des Italienischen, sondern eine eigenständige Sprache, die von der UNESCO als geschützte Sprache anerkannt ist. Im Atlas der Weltsprachen wird es unter den romanischen Sprachen mit eigener Grammatik und Syntax aufgeführt. Es gibt mehrere antike Texte, die direkt auf Neapolitanisch und nicht auf Italienisch geschrieben sind.

Darüber hinaus ist die neapolitanische Sprache dank Dramatikern wie Eduardo De Filippo, der sie auf die nationale und internationale Bühne brachte, ein Protagonist des Theaters gewesen. Auch die neapolitanische Musik hat die Sprache in der ganzen Welt bekannt gemacht, mit Liedern wie 'O Sole Mio , Torna a Surriento und Funiculì Funiculà Lieder, die von weltberühmten Künstlern neu interpretiert werden.

Nach Italienisch ist Neapolitanisch die am zweithäufigsten gesprochene Sprache in Italien, was die Verbreitung und die Zahl der Sprecher angeht. Einigen Studien zufolge wird sie von über 5 Millionen Menschen regelmäßig gesprochen.

Lassen Sie uns unsere Tour fortsetzen!

D. Die Kapelle San Severo und der “verschleierte Christus”

Im Herzen des historischen Zentrums von Neapel befindet sich einer der eindrucksvollsten und geheimnisvollsten Orte der Stadt: die Sansevero-Kapelle. Diese Kapelle, die auch als "Santa Maria della Pietà" bekannt ist oder wegen ihres ursprünglichen Namens liebevoll "la Pietatella" genannt wird, beherbergt eines der außergewöhnlichsten Meisterwerke der Barockkunst: den verschleierten Christus.

Obwohl die Kapelle auf das frühe siebzehnte Jahrhundert zurückgeht, verdankt sie ihre heutige Form fast ausschließlich dem Fürsten von Sansevero, Raimondo di Sangro, der sie zwischen den 1740er und 1750er Jahren von Grund auf renovieren ließ. In diesem Zusammenhang entstand eines der berühmtesten bildhauerischen Werke der Welt: der verschleierte Christus, der 1753 von Giuseppe Sanmartino geschaffen wurde.

Das Werk zeigt den auf einer Marmormatratze ausgestreckten Körper Christi, der in einen aus demselben Steinblock gehauenen Schleier gehüllt ist. Dieser Schleier ist sehr leicht und transparent.

Der berühmte Bildhauer Antonio Canova, der von der Skulptur tief beeindruckt war, erklärte, er hätte zehn Jahre seines Lebens gegeben, um ihr Urheber zu sein. Es scheint auch, dass er bei einem Besuch in Neapel vergeblich versuchte, das Werk zu kaufen.

Der ursprüngliche Fußboden der Kapelle, der Ende des 19. Jahrhunderts durch eindringendes Wasser verloren ging, wies ein labyrinthisches Muster auf, das den Initiationsweg zur Erkenntnis symbolisierte.

An den Wänden befinden sich zehn allegorische Statuen, die die Tugenden darstellen, von denen jede eine Stufe auf dem inneren Weg des Menschen zur Erleuchtung repräsentiert. Unter ihnen stechen zwei besonders bedeutende Skulpturen hervor: Bescheidenheit und Desillusionierung.

ModestyDie 1752 von Antonio Corradini geschaffene Skulptur ist der früh verstorbenen Mutter des Prinzen, Cecilia Gaetani, gewidmet. Die weibliche Figur ist in einen durchsichtigen Schleier gehüllt und neben Symbolen wie einer Rosengirlande, dem Baum des Lebens und dem zerbrochenen Grabstein platziert, Elemente, die auf den frühen Tod und die verschleierte Weisheit anspielen, in Anlehnung an die Göttin Isis. Corradini starb im selben Jahr, in dem das Werk entstand, und hinterließ das Projekt des verschleierten Christus unvollendet, das dann Sanmartino anvertraut wurde.

Desillusionierungvon Francesco Queirolo ist vielmehr eine Hommage an Raimondos Vater Antonio di Sangro. Die Skulptur zeigt einen Mann, der sich mit Hilfe eines kleinen Engels, der auf eine Weltkugel und eine Bibel zeigt, aus einem Netz, dem Symbol für Sünde und weltliche Illusionen, befreit. Die technische Raffinesse des Netzes, das mit unglaublichem Geschick in Marmor gemeißelt wurde, ist eines der überraschendsten Elemente der gesamten Kapelle. Ich erinnere mich, dass ich bei meinem ersten Besuch von dem Realismus dieses Netzes begeistert war (ein Teil von mir glaubt immer noch, dass es kein echter Marmor sein kann, weil es wirklich zu unglaublich ist)!

In der Krypta der Kapelle sind zwei der rätselhaftesten Objekte ausgestellt, die mit dem Fürsten von Sansevero in Verbindung gebracht werden: die so genannten Anatomischen Maschinen. Dabei handelt es sich um die Skelettreste eines Mannes und einer Frau, die mit einem sehr detaillierten Kreislaufsystem ausgestattet sind. Diese Kreationen wurden von dem Arzt Giuseppe Salerno im Auftrag des Fürsten angefertigt und stellen ein unglaubliches Beispiel für die künstlerische Anatomie des achtzehnten Jahrhunderts dar.

Die Körper sind authentisch, aber die Arterien und Venen sind das Ergebnis der Arbeit mit Materialien wie Wachs, Metalldrähten und Seide. Trotzdem verbreitete sich lange Zeit die Legende, Raimondo di Sangro hätte Blut durch geheimnisvolle alchemistische Substanzen in Metall verwandelt.

Wahrscheinlich hatten sie eine didaktische Funktion, aber auch in diesem Fall stand die Absicht, zu verblüffen und zu erstaunen, im Mittelpunkt.

Die Figur des Raimondo di Sangro, bekannt für seinen Ruhm als Alchemist und unermüdlicher Experimentator, hat zu einer Reihe von Legenden geführt, die noch heute über ihn kursieren. Eine der hartnäckigsten betrifft den berühmten Schleier des verschleierten Christus, der von Giuseppe Sanmartino geschaffen wurde: Seit mehr als 250 Jahren stellen Besucher, Touristen und sogar einige Gelehrte, die von der unglaublichen Transparenz des Grabtuchs beeindruckt sind, die - irrtümliche - Hypothese auf, dass es das Ergebnis eines alchemistischen Prozesses sei, durch den der Fürst von Sansevero einen echten Stoff "marmoriert" hätte.

Tatsächlich ist die gesamte Skulptur, einschließlich des Schleiers, aus einem einzigen Marmorblock gefertigt. Die Gesamtkosten der Statue beliefen sich auf fünfhundert Dukaten, eine für die damalige Zeit bedeutende Summe.

Alle Besuche des Museums müssen im Voraus gebucht werden. Hier ist die Website, auf der Sie Ihre Tickets online kaufen können. 

Das Ticket zum Volltarif kostet 12 €, aber es gibt verschiedene Ermäßigungen, daher empfehle ich Ihnen, einen Blick auf den Link zu werfen, den ich angegeben habe.

Die Website ist jeden Tag außer dienstags von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Wir kehren in die Via Benedetto Croce (Teil von Spaccanapoli) zurück, um zur nächsten Sehenswürdigkeit zu gelangen. Auf dem Weg dorthin kommen wir am Monumentalkomplex Santa Chiara vorbei: Die Besichtigung des Klosters und des wunderschönen Kreuzgangs dauert etwa eine Stunde! Wenn Sie nur einen Tag Zeit haben und sich nicht beeilen wollen, müssen Sie diese Besichtigung leider auslassen. 

Wenn Sie hingegen ins Innere gehen wollen, finden Sie hier weitere Informationen (die Sie auch im Reiseplan für den zweiten Tag finden, der auf diesen ersten Teil folgt).

Der im Herzen des historischen Zentrums gelegene Komplex stellt eines der wichtigsten künstlerischen Zeugnisse des neapolitanischen Erbes dar.

Neben der berühmten gotischen Basilika umfasst der Komplex auch Klostersäle, ein dem Franziskanerwerk gewidmetes Museum, einen archäologischen Bereich mit Überresten römischer Thermen, einen großen Glockenturm und den Majolika-Kreuzgang.

Der Bau des Komplexes begann im Jahr 1310 auf Geheiß von König Robert von Anjou und Königin Sancia von Mallorca. Neben der religiösen Verehrung wollten die Herrscher ein dynastisches Grabmal von großem Prestige schaffen. Die Arbeiten, mit denen Gagliardo Primario und Leonardo di Vito betraut wurden, orientierten sich am Stil der provenzalischen Gotik und führten zur Errichtung einer majestätischen einschiffigen Basilika mit zehn Seitenkapellen und einer Fassade, die von einer durchbrochenen Rosette beherrscht wird.

Historischen Quellen zufolge war es Robert von Anjou selbst, der auf Anregung von Boccaccio Giotto mit der Ausmalung der Basilika beauftragte. Die Fresken erzählten Episoden aus dem Leben der Jungfrau Maria, des Heiligen Franziskus und der Heiligen Klara. Leider wurden viele dieser Werke im 17. Jahrhundert von barockem Stuck überdeckt, so dass heute nur noch schwache Spuren in einigen Bereichen des Klosters zu sehen sind, die nur im Rahmen spezieller Führungen zugänglich sind.

Am 4. August 1943 wurde Saint Clare von einem verheerenden Bombenangriff getroffen, der einen Großteil der Basilika und der in der Folgezeit durchgeführten barocken Eingriffe zerstörte. Der Maiolicato-Kreuzgang blieb jedoch wie durch ein Wunder verschont. Nach dem Krieg leitete der Architekt Mario Zampino die Restaurierung, bei der das ursprüngliche gotische Erscheinungsbild der Basilika wiederhergestellt wurde, allerdings unter Verlust der barocken Verzierungen, die das Gebäude jahrhundertelang geschmückt hatten.

Das Kloster stellt auch eine Besonderheit seiner Zeit dar: Es war einer der ersten religiösen Komplexe, der gleichzeitig einen männlichen und einen weiblichen Orden beherbergte, nämlich die Brüder und die Klarissen, dank einer päpstlichen Genehmigung von Clemens V. aus dem Jahr 1312.

Der Kreuzgang

Der Kreuzgang, der zwischen 1739 und 1742 von Domenico Antonio Vaccaro auf Wunsch der Äbtissin Ippolita di Carmignano entworfen wurde, ist ein einzigartiges dekoratives Meisterwerk seiner Art.

Der Kreuzgang besteht aus 64 achteckigen Säulen, die mit farbigen Majoliken verziert sind, und wird von zwei Alleen durchzogen, die ihn in vier Abschnitte unterteilen. Die Majolika-Sitze stellen Szenen aus dem ländlichen Leben, Mythen und volkstümliche Momente dar, wobei ein einziges Bild vom Klosterleben inspiriert ist: eine Nonne, die einige Kätzchen füttert.

Rundherum umrahmt ein mit Fresken bemalter Säulengang aus dem 17. Jahrhundert die lebendigen Kacheln und schafft eine visuelle Harmonie, die zum Nachdenken und zur Kontemplation einlädt.

Wenn man vor den lebendigen Dekorationen des Kreuzgangs von Santa Chiara steht, fragt man sich natürlich: "Wie ist es möglich, dass ein Kloster so voller Farbe und Freude ist?" Die Antwort ist tiefer, als es scheint. Für die Klarissen, die ihr ganzes Leben in diesen Mauern verbrachten, war das Kloster ein symbolisches Fenster zur Welt, ein kleiner Garten Eden, der die Schönheit der Schöpfung widerspiegelte und geistigen Trost bot. Die heiteren Landschaften, die Tiere und die auf die Majolikakacheln gemalten Blumen waren eine visuelle und geistige Zuflucht, ein Ort, an dem man innere Harmonie finden konnte.

Maria Amalia von Sachsen, die Gemahlin von König Karl von Bourbon, hat diese Farbexplosion ebenfalls ins Leben gerufen. Als Frau mit feinem Geschmack wollte sie die Umgebung modernisieren und erkannte vielleicht schon früh die psychologische Kraft der Farben. So wünschte sie sich sonnige Farbtöne wie Gelb, Blau und Hellblau, die die Stimmung heben und die Melancholie bekämpfen konnten, die junge, zum Klosterleben gezwungene Frauen befallen konnte.

Die Riggiole

Majolika, im neapolitanischen Dialekt "Riggiole" genannt, waren keine einfachen dekorativen Fliesen. Jedes Quadrat stellte ein Fragment des Lebens dar, eine pastorale Szene, ein Tier, ein glücksverheißendes Symbol. In einer Zeit, in der Bilder mehr sagten als Worte, waren Riggiole visuelle Botschaften, die Gelassenheit, Freude und sogar spirituellen Schutz vermittelten.

Man glaubte nämlich, dass die leuchtenden Farben böse Geister und den bösen Blick abwehren konnten. Kurzum, ein künstlerischer Talisman zum Schutz der Klostergemeinschaft.

In einer Ecke des Kreuzgangs ist eine zarte und kuriose Szene zu sehen: eine Nonne füttert die Klosterkatzen. Sie ist mehr als eine einfache Dekoration, sie ist ein Fenster zum Alltagsleben. Tatsächlich waren die Katzen wertvolle Verbündete gegen die Mäuse, aber auch liebevolle Begleiter für die Nonnen, stille Vertraute, mit denen sie - so heißt es - lange "Gespräche" führten.

Neugierde

Auch wenn sie sich dem Gebet widmeten, war das Leben der Nonnen in den Klöstern nicht immer so streng, wie man es sich vorstellt. Viele Mädchen traten nicht aus Berufung ein, sondern weil sie von adligen Familien dazu gezwungen wurden: eine Wahl, die soziales Prestige, Seelenheil und eine schöne Ersparnis bei der Mitgift garantierte!

Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich hinter den Gittern des Klosters kleine Akte der täglichen Rebellion verbargen. Einigen Nonnen gelang es, über die Stube mit der Außenwelt zu kommunizieren und nicht nur Worte, sondern auch Süßigkeiten, Briefe oder Neuigkeiten auszutauschen.

Die Archive des Klosters berichten von kuriosen Episoden, von denen einige wirklich überraschend sind. In einem besonders schneereichen Winter verwandelten einige Nonnen den verschneiten Innenhof in eine improvisierte Rodelbahn und benutzten Wassereimer als Schlitten. Bei anderen Gelegenheiten vergnügten sie sich mit erfundenen Kartenspielen, solange sie absolute Ruhe bewahrten, um die Aufmerksamkeit der Oberen nicht zu erregen.

Es gab auch weitaus schwerwiegendere Vorfälle, echte Skandale, die ganz Neapel in Atem hielten. Es heißt, dass Nonnen, die die Gärten und die schlechte nächtliche Überwachung ausnutzten, geheime Treffen mit Adligen der Stadt organisierten. Eine Chronik aus dem 17. Jahrhundert berichtet von einer Klarissin, der es gelang, ihren Geliebten mit Hilfe eines zuvorkommenden Hausmeisters im Kreuzgang zu treffen. Als das Treffen entdeckt wurde, kam es zu einem Skandal, in den auch die adligen Familien, die Beschützer der beteiligten Nonnen, verwickelt waren.

Zu den ungewöhnlichsten Episoden gehört die Geschichte eines heimlichen Festes während des Karnevals, das innerhalb des Klosters organisiert wurde. Die Nonnen verkleideten sich mit Kostümen, die von Verwandten geschickt wurden, und luden sogar maskierte Gäste von außerhalb ein. Die Freude wurde jedoch durch eine überraschende Kontrolle durch die Oberen getrübt, die den Feierlichkeiten unter Empörung und unterdrücktem Gelächter ein Ende setzten.

Einigen der mutigeren Nonnen gelang es sogar, Parfüm, kleinen Schmuck oder köstliche Lebensmittel zu beschaffen, oft in Zusammenarbeit mit Lieferanten.

Lassen Sie uns weitergehen, bis wir einen sehr charakteristischen Markt erreichen!

E. Pignasecca-Markt

 Wenige Meter von der Via Toledo entfernt befindet sich der älteste Markt der Stadt, der auf das 16. Jahrhundert zurückgeht.

Die Etymologie des Namens "Pignasecca" bezieht sich wörtlich auf einen "trockenen Pinienzapfen" oder eine vertrocknete Pinie. Nach einer der anerkanntesten Theorien, die auf das 16. Jahrhundert zurückgeht, war das Gebiet, in dem der Markt heute steht, nicht sehr urbanisiert und voller Gemüsegärten.

Als neue Straßen gebaut wurden, darunter die spätere Via Toledo, wurden viele Ländereien eingeebnet, wobei ein einziger Baum erhalten blieb: eine große Kiefer. Im Laufe der Zeit starb dieser Baum ab und trocknete aus, blieb aber als Bezugspunkt für die Bevölkerung erhalten, die begann, das gesamte Gebiet mit diesem suggestiven Namen zu benennen.

Es heißt, dass diese einsame Kiefer zur Heimat zahlreicher Elstern geworden war, die von den Nahrungsmitteln und glänzenden Gegenständen der Passanten angezogen wurden.

Diese Vögel waren anscheinend so invasiv und räuberisch, dass sie die Einwohner dazu brachten, sich an die religiösen Autoritäten zu wenden. Der damalige Erzbischof soll die Elstern aus Verzweiflung sogar exkommuniziert haben, indem er die schriftliche Verurteilung am Stamm des beleidigenden Baumes anbrachte.

Die Kiefer, so scheint es, trocknete kurz darauf aus, als ob auch sie von der Exkommunikation betroffen gewesen wäre. Und als ob das noch nicht genug wäre, erzählt die Legende, dass die extreme Geste des Geistlichen durch den sensationellsten Diebstahl provoziert wurde: seinen eigenen Ring, gestohlen von einer Elster, während er sich ausruhte... in Begleitung der Haushälterin.

An den Ständen findet man alles: frischen Fisch, Obst, Gemüse, typische Süßigkeiten und Kleidung. Hier finden Sie verschiedene Spezialitäten der neapolitanischen Straßenküche wie den Klassiker "Cuoppo fritto", die "Pizza a portafoglio" oder Kutteln.

Gehen wir weiter zu unserer nächsten Haltestelle: Es ist eine wirklich schöne Metro-Station!

F. Bahnhof Toledo

Der Bahnhof Toledo, Teil der Linie 1 der Metro Neapel, gilt als eine der schönsten Haltestellen der Welt, dank seiner außergewöhnlichen Verschmelzung von Architektur, Kunst und historischer Erinnerung. Die 2012 eröffnete Station wurde von dem spanischen Architekten Oscar Tusquets Blanca entworfen und besticht durch ihre Ästhetik, die Modernität und tiefgreifende Bezüge zur Stadt Neapel miteinander verbindet. Der Name erinnert an die historische Toledo-Straße.

Eines der faszinierendsten Elemente des Werks ist der "crater de luz", eine große kreisförmige Öffnung, durch die natürliches Licht in die Tiefen des Bahnhofs eindringen kann. Dieses architektonische Element beleuchtet den Raum nicht nur auf szenografische Weise, sondern trägt auch dazu bei, ein Gefühl von Offenheit und Raum zum Atmen in einer typisch geschlossenen Umgebung wie der U-Bahn zu schaffen.

Wenn Sie durch die Gänge gehen, werden Sie auf zeitgenössische Kunstinstallationen stoßen, die von international bekannten Künstlern geschaffen wurden. Unter ihnen stechen die "Light Panels" von Robert Wilson hervor, die die unterirdischen Gänge in eine suggestive Lichtgalerie verwandeln.

An den Wänden befinden sich auch Werke von William Kentridge mit Schwarz-Weiß-Darstellungen des neapolitanischen Alltagslebens, die durch eine poetische und intensive Bildsprache interpretiert werden.

Bei den Ausgrabungsarbeiten wurden historische Funde von großem Wert zutage gefördert, darunter Abschnitte antiker griechischer Mauern aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., die zur Verteidigung des antiken Neapolis errichtet wurden. Auch Überreste von römischen Zisternen kamen zum Vorschein, die von der fortschrittlichen Wasserbautechnik jener Zeit zeugen.

Eine der faszinierendsten Entdeckungen ist ein Abschnitt der antiken Römerstraße, Teil des Hauptdecumanus, der unter dem Bahnhof perfekt erhalten ist.

Wir sind bereit, in eines der malerischsten Viertel der Stadt einzutauchen! Ich spreche vom Spanischen Viertel! Wir nehmen das berühmte Maradona-Wandgemälde als Bezugspunkt, aber Sie können ruhig durch diese Straßen schlendern (achten Sie nur auf die Touristenfallen!).

G. Spanische Quartiere

Lange Zeit hatten die Spanischen Viertel einen umstrittenen Ruf, der oft mit Kriminalität und Gefahr verbunden war. Heute jedoch ist dieses historische Viertel zu einem der faszinierendsten Ziele für diejenigen geworden, die die authentische Seele Neapels entdecken wollen.

Das in der Nähe des historischen Zentrums gelegene Spanische Viertel wurde im 16. Jahrhundert angelegt, um die Truppen der spanischen Armee während der Zeit der Herrschaft unterzubringen. Trotz der Versuche des Vizekönigs Pedro de Toledo, Phänomene wie Prostitution und Kriminalität durch gezielte Gesetze einzudämmen, erlangte das Viertel schließlich einen schlechten Ruf.

Im Laufe der Zeit verfestigte sich sein Ruf so sehr, dass es während des Zweiten Weltkriegs sogar von amerikanischen Soldaten aufgesucht wurde, um "Spaß" zu haben. Ein alter und schwer auszulöschender Ruf, der jedoch nicht die ganze Wahrheit sagt. Es heißt nämlich, dass viele Elemente, die man heute der "folkloristischsten Neapolitanität" zuschreibt, wie die farbenfrohe Sprache oder die Kunst des Bastelns, von den Spaniern mitgebracht wurden.

Hier lebten - und leben immer noch - legendäre Figuren wie die "Femminielli", Zeugen einer Volkskultur, die in der Lage war, das aufzunehmen und zu normalisieren, was andernorts an den Rand gedrängt wurde (und wird). Sie sind wahre Ikonen des queeren Neapels und waren unfreiwillige Protagonisten der ersten LGBT-Bewegungen in Süditalien, lange bevor diese in modernen Begriffen formalisiert wurden.

 

In diesen Straßen kann man noch immer die Geräusche der "tammorre" und die neomelodische Musik hören, die von den Balkonen widerhallt, und man kann Blicke erkennen, die denjenigen vertraut sind, die mindestens einmal einen Film in diesen Gebäuden gesehen haben: Das Spanische Viertel war oft eine Filmkulisse, um ein wahres, rohes, tiefes Neapel zu erzählen. Tatsächlich wurden einige Szenen des Films "Napoli Violenta" von 1976 oder der Fernsehserie "Gomorra" genau hier gedreht.

In den Straßen des Spanischen Viertels sind mehrere Wandmalereien zu sehen, die im Rahmen von Stadtsanierungsprojekten entstanden sind, um den Gassen Würde und Farbe zu verleihen. Die Kunst wurde als Mittel gewählt, um die Geschichte des Viertels zu erzählen und seine versteckte Schönheit hervorzuheben.

Viele Wandmalereien stellen ikonische Figuren der neapolitanischen Kultur dar:

  • Totòmit seinem unverwechselbaren ironischen und melancholischen Gesicht.

  • Diego Armando Maradona Fußballer, der vor allem nach dem Gewinn des Scudetto '86 fast zu einer Volksgottheit geworden ist.
  • Pino Daniele Symbol der neapolitanischen Musik, das die Seele des Volkes besang.

Versteckt in den engen Gassen des Spanischen Viertels liegt ein kleines Heiligtum, das von wundertätigen Frauen aufgesucht wird: die Kirche Santa Maria Francesca.

Im Inneren des Hauses des Heiligen befindet sich ein wundertätiger Stuhl, auf dem Frauen sitzen und um die Gnade bitten, ein Kind zu bekommen. Zwischen Votivgaben und Gebeten vermischen sich an diesem Ort Glaube, Hingabe und Hoffnung, was ihn zu einem Ziel für ständige Pilgerfahrten macht.

Wir gehen weiter zu einem anderen Symbol der Stadt: Piazza Plebiscito! Aber um dorthin zu gelangen, möchte ich Ihnen auch die Galleria Umberto I zeigen.

H. Umberto I Galerie

Die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtete Galleria Umberto I. ist nicht nur eine elegante überdachte Passage, sondern ein wahres Monumentalwerk, das neben Giganten wie dem Maschio Angioino, dem Königspalast, dem Theater San Carlo und der Basilika San Francesco di Paola erstrahlen soll. Kurzum, Neapel wollte nichts verpassen! Dank seiner strategischen Lage wurde es sofort zu einem Treffpunkt für alle: Adlige, Bürger, Kaufleute... und Neugierige. Ein wahres pulsierendes Herz des sozialen und kommerziellen Lebens der Stadt. Seine Struktur ist spektakulär: vier überdachte Arme, die sich zu einem Kreuz kreuzen und von einer riesigen Kuppel aus Eisen und Glas gekrönt werden. Eine perfekte Mischung aus Jugendstil und Neorenaissance, entworfen von dem Ingenieur Emanuele Rocco. Die außergewöhnliche Verkleidung aus Eisen und Glas ist hingegen das Werk von Paolo Boubée, der Eleganz und Modernität harmonisch miteinander verbunden hat. Der Haupteingang an der Straße San Carlo ist ein kleines Meisterwerk: eine geschwungene Fassade mit Bögen, die mit Allegorien der Jahreszeiten - Winter, Frühling, Sommer und Herbst - und Figuren, die Arbeit, Wissenschaft, Handel und Industrie darstellen, verziert sind. Eine wahre Hommage an die Dynamik des Menschen und den Rhythmus der Natur. Aber das ist noch nicht alles! An den Seiten finden Sie auch Darstellungen der vier Kontinente - Europa, Asien, Afrika und Amerika - und Symbole des Fortschritts wie den Telegraphen, den Dampf und den Überfluss. Nicht zu vergessen die klassischen Gottheiten (Jupiter, Venus, Diana, Merkur...), die die Decke des Portikus schmücken, als wollten sie die Passanten segnen. Der Höhepunkt? Die Die achteckige Kuppel in der Mitte der Galerie. Ein Wunderwerk aus Glas und Eisen, unter dem sich ein wunderschönes kreisförmiges Mosaik erstreckt, das 1952 angefertigt wurde, nachdem das Original während des Zweiten Weltkriegs zerstört worden war. Das Mosaik stellt die Tierkreiszeichen und die Winde dar, ein symbolischer Hinweis auf den Zyklus der Jahreszeiten und die Verbindung zwischen Mensch, Natur und Universum. Jede Jahreszeit wird durch ihre drei Tierkreiszeichen repräsentiert:
  • Frühling : Widder, Stier, Zwillinge
  • Sommer : Krebs, Löwe, Jungfrau
  • Herbst : Waage, Skorpion, Schütze
  • Winter : Steinbock, Wassermann, Fische
Kurz gesagt, die Galerie Umberto I ist nicht nur schön anzusehen. Sie ist eine Konzentration von Kunst, Symbolen und Geschichte... alles unter einem Glasdach, das den Blick auf den Himmel von Neapel freigibt.

Jetzt geht es weiter zur Piazza Plebiscito!

I. Plebiszitoplatz

Der Plebiszitoplatz im pulsierenden Herzen Neapels gilt als eines der repräsentativsten Symbole der Stadt. Mit über 25.000 Quadratmetern ist er der größte Platz in der kampanischen Hauptstadt und einer der größten in Italien. Flankiert vom Königspalast auf der einen und der Basilika San Francesco di Paola auf der anderen Seite, wird der Platz von einer eleganten Kolonnade eingerahmt und von bedeutenden historischen Gebäuden wie dem Salerno-Palast und dem Präfekturpalast umgeben.

Der Platz ist idealerweise in zwei Bereiche unterteilt: einen halbrunden vor der Basilika und einen anderen, eher rechteckigen, der sich bis zum Königspalast erstreckt. In der Mitte stehen zwei Reiterstatuen: eine ist Karl III. von Bourbon und die andere seinem Sohn Ferdinand I. gewidmet, die von Antonio Canova und seinem Schüler Antonio Calì geschaffen wurden.

Der heutige Platz entstand auf einer Fläche, auf der sich bereits im 16. Jahrhundert eine große Lichtung befand, die das Ergebnis der von Don Pedro de Toledo begonnenen städtischen Umgestaltung war. Erst später, mit dem Bau des Königspalastes, wurde dem Architekten Domenico Fontana ein wirklich monumentaler Platz anvertraut. Der heutige Name geht auf das Jahr 1860 zurück, als eine Volksabstimmung den Anschluss des Königreichs beider Sizilien an das Königreich Italien bestätigte.

Während des wirtschaftlichen Aufschwungs in den 1960er Jahren wurde der Platz in einen großen Parkplatz umgewandelt. Erst 1994, anlässlich des G7-Gipfels, wurde er den Fußgängern zurückgegeben und in eine reine Fußgängerzone umgewandelt.

Eine der kuriosesten Geschichten erzählt von einem angeblichen "Fluch": Es heißt, dass es noch nie jemandem gelungen ist, mit verbundenen Augen in einer geraden Linie vom Königspalast zu den beiden Reiterstatuen in der Mitte des Platzes zu gehen, was auf eine leichte Neigung des Bodens und die unregelmäßige Form des Platzes zurückzuführen ist. Einer Legende zufolge versprach Königin Margherita den Gefangenen, die diese Prüfung bestanden, die Freiheit, aber es scheint, dass es niemandem gelang. Manche sagen, dass die Herrscherin einen Fluch ausgesprochen hat, der noch heute verhindert, dass Menschen das Kunststück schaffen.

Wenn Sie mit ein paar Freunden unterwegs sind, lade ich Sie ein, sich gegenseitig herauszufordern, denn es macht wirklich Spaß! Das letzte Mal, als ich in der Stadt war, haben wir es zu fünft versucht und... sagen wir mal so, Königin Margherita hätte uns die Freiheit nicht gewährt 😅.

Die Pizza wurde in Neapel als einfaches Straßenessen geboren. 

Schon im 17. und 18. Jahrhundert aßen die Neapolitaner Fladenbrote mit einfachen Zutaten - billig, sättigend und perfekt für unterwegs. Der eigentliche Wendepunkt kam, als im 16. Jahrhundert die Tomaten aus Amerika kamen. Zunächst wurden sie mit Misstrauen betrachtet, aber es dauerte nicht lange, bis sie die Hauptzutat wurden.

Bereits im 19. Jahrhundert gab es in der Stadt Pizzerien (die älteste noch bestehende ist die Antica Pizzeria Port'Alba, die 1830 eröffnet wurde). Dann kam die berühmte Episode von 1889: Der Pizzaiolo Raffaele Esposito bereitete zu Ehren der Königin Margherita von Savoyen eine Pizza mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum zu. Die Farben passten zur italienischen Flagge, der Name blieb haften - und die Margherita wurde zu einem nationalen Symbol.

Vom einfachen Straßenessen zur weltweiten Ikone hat die Pizza einen weiten Weg zurückgelegt. Aber in Neapel bleibt sie wunderbar einfach: ein paar Zutaten, ein Holzofen und keine Eile. Im Jahr 2017 wurde die Kunst des neapolitanischen Pizzaiuolo von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt. Und wenn Sie sie hier probieren, werden Sie verstehen, warum

Auf dem Platz gibt es mehrere wichtige Denkmäler! Wenn Sie noch Zeit und Energie haben, können Sie sie besuchen! Ich werde die Informationen unten für Sie hinterlassen!

Mit dem Bau des Palastes wurde 1600 begonnen, doch sein heutiges Aussehen erhielt er erst 1858, als zahlreiche prominente Architekten wie Domenico Fontana, Gaetano Genovese und Francesco Antonio Picchiatti daran mitwirkten.

Im Laufe der Jahrhunderte war es die offizielle Residenz der spanischen Vizekönige, dann der Bourbonen, für kurze Zeit der Franzosen (mit Joseph Bonaparte und Gioacchino Murat) und schließlich der Savoyer nach der Einigung Italiens. Im Jahr 1919 wurde es von Vittorio Emanuele III. an den italienischen Staat abgetreten und beherbergt seither ein Museum und die Nationalbibliothek.

Die 169 Meter lange Fassade wurde aus rosa Ziegeln, Piperno und Vulkanstein errichtet und blickt auf die Piazza Plebiscito. Ursprünglich mit Säulengängen ausgestattet, wurde sie später umgebaut: Die Bögen wurden zugemauert und in Nischen umgewandelt, in denen ab 1888 Statuen aufgestellt wurden, die die wichtigsten Herrscher der neapolitanischen Geschichte von Ruggero II. bis Vittorio Emanuele II. darstellen, mit Werken von Künstlern wie Gemito, Solari, D'Orsi und Franceschi.

Der Eingang führt zum Ehrenhof, dem einzigen der drei im ursprünglichen Projekt vorgesehenen Höfe. Er hat eine quadratische Form mit fünf Bögen auf jeder Seite, von denen der mittlere breiter als die anderen ist.

Im Hauptgeschoss befindet sich das berühmte königliche Appartement, das im Laufe der Jahrhunderte von verschiedenen Dynastien als Residenz und Repräsentationsort genutzt wurde. Nach der Angliederung an das Königreich Italien wurde es als öffentliches Museum genutzt und ist seit 1919 ständig geöffnet. Die Innenräume sind noch im Stil des 19. Jahrhunderts eingerichtet und spiegeln mit ihren Möbeln, Dekorationen und Kunstwerken den Geschmack der verschiedenen Epochen wider.

Dieser Raum wird auch Etikette-Appartement genannt, da er für die offiziellen und feierlichen Funktionen des Hofes bestimmt war. In der Praxis war es der Raum, in dem formelle Treffen, Empfänge und öffentliche Audienzen stattfanden und in dem der Herrscher hochrangige Gäste wie Botschafter, Würdenträger oder Mitglieder der Aristokratie empfing.

In den Sälen werden Gemälde aus der Farnese-Sammlung, der neapolitanischen Caravaggio-Schule und aus im Laufe der Zeit unterdrückten Kirchen gezeigt. Einige niederländische Porträts und andere Werke wurden auf Geheiß Ferdinands I. erworben. Der Palast verfügt jedoch nicht über eine organische Sammlung, da viele Werke im Laufe der Zeit an Museen wie Capodimonte oder das Archäologische Nationalmuseum übertragen wurden.

Die Originalmöbel im Rokoko- und Barockstil sind das Werk neapolitanischer Handwerker, während Teppiche, Wandteppiche und Dekorationsgegenstände wie Porzellan, Uhren, Bronzen und Halbedelsteine von der Raffinesse dieser Epoche zeugen.

Der Garten des Königlichen Palastes ist das, was vom ursprünglichen Park des Vizeköniglichen Palastes übrig geblieben ist. Er wurde 1842 von dem Botaniker Friedrich Dehnhardt umgestaltet, der die durch den Abriss der alten Gebäude entstandenen Freiflächen nutzte.

Es handelt sich um einen englischen Garten mit gewundenen Blumenbeeten und sowohl mediterranen als auch exotischen Pflanzen. Jede Pflanze ist mit einem Schildchen mit dem Pflanzdatum gekennzeichnet.

Der Garten ist von einem Zaun mit goldenen Spitzen umgeben.

Das Vollpreisticket für den Besuch des Königspalastes kostet 15€, aber es gibt viele Angebote und kumulative Tickets, deshalb empfehle ich Ihnen, einen Blick auf ihre Website zu werfen. Hier ist der Link zum Ticketkauf.

Der Palast ist täglich außer Mittwoch von 9 bis 20 Uhr geöffnet.

Die Basilika wurde 1817 von Ferdinand I. von Bourbon in Auftrag gegeben, als Dank für die Rückeroberung des Königreichs Neapel nach der napoleonischen Zeit.

Ursprünglich war es General Gioacchino Murat, der während der französischen Herrschaft (1806-1815) den Bau der großen, halbkreisförmigen Kolonnade, die von zwei symmetrischen Gebäuden abgeschlossen wird, wünschte. Das Projekt, mit dem die Ästhetik des französischen Kaiserreichs gefeiert werden sollte, verwandelte sich jedoch in ein Symbol der bourbonischen Macht: Ferdinand beschloss, die Kolonnade zu vervollständigen, indem er in der Mitte eine dem Heiligen Franz von Paola geweihte Kirche einfügte, die in ihrer Gestaltung vom römischen Pantheon inspiriert war.

Die Fassade der Basilika wird von sechs ionischen Säulen eingeleitet und von einem Giebel mit drei Statuen gekrönt: links der Heilige Franz von Paola, rechts der Heilige Ferdinand von Kastilien und in der Mitte eine Personifikation der Religion. Später wurden auf dem Platz zwei von Antonio Canova entworfene Reiterstatuen aufgestellt, von denen eine Ferdinand I. und die andere Karl III. von Bourbon, den Begründer der neapolitanischen Dynastie, darstellte.

Der gesamte architektonische Komplex, der die Kolonnade und die Basilika umfasst, gilt als eines der repräsentativsten Beispiele des italienischen Neoklassizismus des 19. Der Architekt Pietro Bianchi, der für die Basilika verantwortlich ist, interpretierte die Proportionen des Pantheons neu, indem er zwei kleinere Kuppeln an den Seiten einfügte.

Im Inneren befinden sich hinter der Eingangshalle zwei Seitenkapellen: Die linke ist den Seelen im Fegefeuer gewidmet und enthält Werke von Luca Giordano, Paolo De Matteis, Raffaele Postiglione und Giuseppe Bonito. Die rechte Kapelle ist dem Allerheiligsten gewidmet und beherbergt einen wertvollen Altar aus polychromem Marmor aus dem 18. Jahrhundert, der von einem Gemälde überragt wird, das den Heiligen Franziskus von Paola darstellt und einem Künstler aus dem Umkreis von Jusepe de Ribera zugeschrieben wird.

Der zentrale Teil der Kirche hat einen kreisförmigen Grundriss mit einem Durchmesser von 34 Metern und einen Fußboden aus polychromem Marmor mit geometrischen Mustern. Um die Halle herum erheben sich 34 Säulen aus Mondragone-Marmor, 11 Meter hoch, mit korinthischen Kapitellen, die mit der bourbonischen Lilie verziert sind.

Der Hauptaltar wurde 1751 von Ferdinando Fuga entworfen und besteht aus Porphyr, der mit Lapislazuli und Halbedelsteinen verziert ist, mit Säulen aus ägyptischem Breccia, die als Leuchter dienen. Darüber befindet sich ein Gemälde von Vincenzo Camuccini, das den Heiligen Franz von Paola darstellt, der den plötzlich verstorbenen Alessandro wiederbelebt.

Die zentrale Kuppel schließlich, 53 Meter hoch, ist im Inneren mit Kassetten verziert, während die Außenseite mit Kalkstein aus Gaeta verkleidet ist. Der Überlieferung zufolge wollte Ferdinand I., dass die Kuppel die Höhe des nahegelegenen Königspalastes nicht übersteigt, als symbolisches Zeichen für die Vorherrschaft der monarchischen Macht über die kirchliche, eine subtile, aber kraftvolle, in Stein gemeißelte politische Aussage.

Der Eintritt in die Basilika ist frei. Die Basilika ist täglich von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 16.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

Wir werden unsere Tour an einem wunderschönen Ort beenden! Gehen wir zum Castel dell'Ovo!

J. Castel dell'Ovo

Das im Herzen des Viertels Santa Lucia gelegene Castel dell'Ovo ist die älteste Festung Neapels, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Sie steht auf der kleinen Insel Megaride, die als erster bewohnter Kern der Stadt gilt und auf der der Legende nach die griechischen Kolonisten landeten, die Partenope gründeten.

Die Insel Megaride hat verschiedene Epochen durchlaufen: In der Römerzeit befand sich hier die Villa des Generals Lucius Licinius Lucullus, das Castrum Lucullanum, danach wurde sie zu einer Klostersiedlung. Der erste Kern der Burg wurde 1140 von Roger II. dem Normannen erbaut, der sie in eine Verteidigungsfestung umwandelte.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Bauwerk von bedeutenden Herrschern erweitert und verändert: Friedrich II. von Schwaben im 13. Jahrhundert und Alfonso von Aragon im 15. Unter spanischer und bourbonischer Herrschaft wurden Zugbrücken, Artilleriestellungen und neue Befestigungen hinzugefügt.

Obwohl das Innere heute leer ist, fasziniert die Burg durch ihre Tuffsteinstruktur und ihre großen Aussichtsterrassen, wie die Kanonenterrasse, von der aus man einen der besten Ausblicke auf Neapel, den Vesuv und den gesamten Golf hat.

Der Sala Italia ist einer der beeindruckendsten Räume des Castel dell'Ovo. Sein Hauptmerkmal ist die gewölbte Decke, die mit ihrer Majestät die Aufmerksamkeit der Eintretenden auf sich zieht.

Die Burgtürme dienten einst sowohl als Aussichtspunkte als auch als Gefängnisse.

Der normannische Turm aus dem 12. Jahrhundert ist eines der ältesten Bauwerke der Burg und bietet einen außergewöhnlichen Panoramablick. Der Turm wurde im Laufe der Zeit renoviert, hat aber seine Verteidigungsstruktur beibehalten.

Zwei Legenden machen die Faszination von Castel dell'Ovo noch größer:

  • Der griechischen Sage nach versuchte die Sirene Parthenope, die vom Helden Odysseus angezogen wurde, vergeblich, ihn mit ihrem Gesang zu verführen. Nachdem sie zurückgewiesen wurde, ließ sie sich vor Kummer sterben. Ihr Leichnam wurde von den Wellen auf die kleine Insel Megaride getragen, wo heute die Burg steht. Hier wurde sie begraben und von den Einwohnern geehrt, die die erste von den Griechen gegründete Siedlung "Parthenope" nannten. Noch heute lebt der Mythos der Parthenope in den Symbolen der Stadt weiter, oft als schützende Sirene dargestellt, und ihr Geist schwebt über dem Golf.
  • Der Name der Burg geht auf eine andere berühmte Legende zurück, die mit dem lateinischen Dichter Virgil in Verbindung gebracht wird, der in der Antike nicht nur als großer Schriftsteller, sondern auch als weiser Alchemist und Magier galt. Virgil soll in den Fundamenten der Burg ein magisches Ei versteckt haben, das über außergewöhnliche Kräfte verfügte: Es bewachte das Gleichgewicht und die Stabilität der gesamten Festung. Wäre dieses Ei zerbrochen, wäre die Burg zusammengebrochen und eine Reihe von Katastrophen hätte Neapel heimgesucht.

Im 14. Jahrhundert, während der Herrschaft von Johanna I. von Anjou, stürzte ein Teil der Burg tatsächlich ein. Die Neapolitaner glaubten in Panik, dass das Ei zerbrochen sei. Die Königin sah sich gezwungen, die Bevölkerung zu beruhigen, indem sie schwor, dass das Ei ersetzt und wieder sicher aufbewahrt worden sei. Bis heute wurde das Ei nicht gefunden, aber der Name "Castel dell'Ovo" ist geblieben, um an diese Geschichte zwischen Magie und Aberglauben zu erinnern.

Das Innere des Schlosses ist derzeit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Der Riesenbrunnen (ganz in der Nähe des Castel dell'Ovo, Klicken Sie hier, um dorthin zu gelangen), auch bekannt als “Fontana dell'Immacolatella”, umrahmt eine der eindrucksvollsten Ecken Neapels und bietet einen spektakulären Blick auf die Partenope-Straße. Kürzlich restauriert, hat der Brunnen seinen alten Glanz wiedererlangt und ist aufgrund der zahlreichen Umzüge und Standorte, die er im Laufe seiner langen Geschichte hatte, unter verschiedenen Namen bekannt.

Der im Jahr 1600 von Domenico Fontana entworfene und von Michelangelo Naccherino und Pietro Bernini errichtete Brunnen befand sich ursprünglich auf der Piazza Plebiscito an der Fassade zur Cesario Console Straße hin. Die Hauptskulptur war eine große Jupiter-Statue, die bei Ausgrabungen in Cuma entdeckt wurde und dem Brunnen den Namen "Brunnen des Riesen" gab.

Nachdem der Brunnen jahrzehntelang in einem städtischen Lagerhaus aufbewahrt worden war, wurde er 1882 in der Nähe des "Palazzo dell'Immacolatella", am Molo Piccolo, aufgestellt, von dem sich ein weiterer Name ableitet. Dieser Standort war jedoch nur vorübergehend: 1886 wurde der Brunnen entfernt, um die Erweiterung des Hafens zu ermöglichen, und fand schließlich 1889 einen Platz in der Villa del Popolo, einem großen öffentlichen Park vor dem Marktplatz. Dieses Arrangement entsprach jedoch nicht den Erwartungen, und 1905 wurde angesichts des Niedergangs der Villa, die nun von Hafenanlagen umgeben war, ein neuer Umzug beschlossen. Der Brunnen wurde daher an seinem heutigen Standort aufgestellt.

Der Brunnen zeichnet sich durch drei Rundbögen aus, die mit den Wappen der Stadt Neapel und der Vizekönige, die die Stadt regierten, verziert sind. In der Mitte stellt eine Skulptur den König dar, der von zwei Putten gestützt wird, während sich in den seitlichen Bögen zwei Flussgottheiten befinden, die Meeresungeheuer halten.

Neugierde:

Eine Besonderheit des Brunnens ist, dass er auch "Brunnen der Verliebten" genannt wird, denn es gibt eine Tradition, die besagt, dass, wenn ein verlobtes Paar eine Münze in das zentrale Becken wirft und es schafft, es zu treffen, ihre Beziehung für eine lange Zeit bestimmt sein wird.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass der Brunnen den Designer Manfredo Manfredi inspirierte, der ihn als Schauplatz für den berühmten Carosello-Titelsong verwendete, der von 1957 bis 1977 auf den RAI-Sendern ausgestrahlt wurde. Außerdem wurde der Brunnen 2017 auf einer Briefmarke abgebildet, die anlässlich des sechzigsten Jahrestags des Carosello-Titelsongs herausgegeben wurde. Der Brunnen ist nicht nur ein Symbol Neapels, sondern auch ein Protagonist des Kinos und wurde in zahlreichen Filmen gezeigt, darunter Tempi nostri Zibaldone n°2 (1954) mit De Sica, In ginocchio da te (1964) und Keiner zweifelt an dir (1965) mit Gianni Morandi.

Zu den rätselhaftesten Figuren der neapolitanischen Folklore gehört sicherlich 'o Munaciello oder "der kleine Mönch". Diese Figur, die in ein dunkles Gewand mit Kapuze gehüllt ist, ist die Hauptfigur zahlreicher Volksglauben.

Die Figur des Munaciello hat seine Wurzeln in alten und volkstümlichen Erzählungen. Nach einer der am weitesten verbreiteten Versionen lebte diese rätselhafte Figur tatsächlich im 15. Jahrhundert, genauer gesagt im Jahr 1445, während der Herrschaft von Alfons V. von Aragon. Alles hängt mit der tragischen Liebesgeschichte zwischen Caterina Frezza, Tochter eines reichen Kaufmanns, und Stefano Mariconda, einem jungen Mann aus einfachen Verhältnissen, zusammen. Die beiden trafen sich heimlich bei Nacht, wobei Stefano auf die Dächer kletterte, um seine Geliebte zu erreichen. Doch in einer schicksalhaften Nacht stürzte er ins Leere und starb.

Katharina, die nach dem Vorfall in ein Kloster gesperrt wurde, brachte einen missgebildeten Sohn zur Welt. Um seine Missbildungen zu verbergen, kleidete sie ihn in einen Habit und eine Kapuze, die denen der Mönche ähnelten. Die Gassen von Neapel füllten sich mit Gerüchten über den "kleinen Mönch", oder munaciello der oft verspottet wurde. Sein Tod, der unter verdächtigen Umständen eintrat, ließ viele glauben, dass er von der Familie seiner Mutter ermordet worden war. Trotzdem wurde seine Gestalt weiterhin in der Stadt gesehen und gefürchtet und für unerklärliche Ereignisse und Unglücke verantwortlich gemacht.

Eine andere Hypothese identifiziert die munacielli mit den pozzari Arbeiter, die sich um das komplexe unterirdische Wassersystem der Stadt kümmerten. Sie trugen Helme und Arbeitsmäntel, die an Ordensgewänder erinnerten, und dank ihrer Kenntnis der unterirdischen Gänge tauchten sie oft in den Häusern auf, um Lebensmittel und Wertgegenstände zu stehlen oder den Frauen des Hauses den Hof zu machen. Die Familien, die sie in diesen flüchtigen Momenten entdeckten, begannen, sie aufgrund ihrer seltsamen Ähnlichkeit mit den Mönchen "munacielli" zu nennen.

Es gibt auch eine dunklere Lesart dieser Figur, die ihn als bösen Geist beschreibt. Klein, beunruhigend und boshaft. Der Legende nach versteckt er gerne Gegenstände oder hinterlässt Münzen, um die Lebenden anzulocken und zu täuschen. Einige sagen, dass sich eines seiner Verstecke im Montalto-Turm in Marina del Cantone, in der Gegend von Massa Lubrense, befindet. Andere glauben, dass er in den Ruinen alter Klöster oder in historischen Villen wie der Villa Gallo lebt.

Der Munaciello ist dafür bekannt, dass er sich je nach seinen Sympathien mit wohlwollenden oder feindseligen Gesten zeigt. Ein beliebtes Sprichwort sagt: "'O Munaciello: für die, die reich sind, und für die, die arm machen " . Es heißt, dass diejenigen, die sein Wohlwollen erfahren, sogar reich werden können, aber wehe dem, der darüber spricht: Seine Anwesenheit zu verraten, bringt nur Unglück. Der Überlieferung nach kann man, um sich bei ihm einzuschmeicheln, Essen im Haus zurücklassen; wenn es geschätzt wird, kann es sich in Gold verwandeln. Wird das Wunder jedoch verraten, verschwindet es für immer.

Unser intensiver Besuch ist nun zu Ende!

Wenn Sie noch einen Tag Zeit haben (was ich hoffe), finden Sie weiter unten einen zweiten Reiseplan, mit dem Sie die anderen Schönheiten Neapels entdecken können (und das sind noch nicht einmal alle!). Ansonsten können Sie auf die Schaltfläche unten klicken, um meine Empfehlungen für einige meiner Lieblingsrestaurants zu erhalten! 

Reiseplan für den zweiten Tag

Nachfolgend finden Sie einige der interessantesten Sehenswürdigkeiten, die Sie am ersten Tag vielleicht verpasst haben! Ich lasse Ihnen eine Karte mit der Reiseroute da. An diesem Tag habe ich auch einige Museen eingeplant, deren Besuch mehrere Stunden in Anspruch nehmen wird: Es liegt an Ihnen, ob Sie sie besuchen wollen oder nicht!

PS: braune Markierungen sind die, die Sie noch sehen müssen, während gelbe Markierungen die sind, die Sie bereits besucht haben!

a) Archäologisches Museum von Neapel (MANN)

Das MANN, eines der bedeutendsten archäologischen Museen der Welt, ist in einem imposanten Gebäude aus dem 17. Jahrhundert untergebracht, das ursprünglich als Kavalleriekaserne gedacht war und später in ein Universitätsgebäude umgewandelt wurde. Ende des 18. Jahrhunderts wurde es auf Anordnung von Karl von Bourbon, der die Sammlungen der Farnese und die Schätze der Ausgrabungen von Pompeji, Herculaneum und Stabia dorthin überführte, zum Museum.

Die Architektur des Palastes, nüchtern und monumental, spiegelt den neoklassizistischen und barocken Geschmack der Zeit wider, mit großen Innenhöfen und Ausstellungsräumen von großer Eleganz.

Das MANN ist in der ganzen Welt für seine einzigartigen Sammlungen bekannt: Pompejanische Mosaike, Fresken, griechisch-römische Statuen, Gegenstände des täglichen Lebens sowie die außergewöhnliche ägyptische Sammlung, die nach der des Ägyptischen Museums in Turin die zweitgrößte ist.

Es ist ein unverzichtbarer Ort, um das Leben, die Kunst und die Kultur des Altertums, insbesondere der römischen Epoche, zu verstehen.

Das Museum beherbergt das berühmte Alexander-Mosaik, das im Haus des Fauns in Pompeji gefunden wurde. Es stellt die Schlacht von Issus zwischen Alexander dem Großen und Darius III. dar. Es besteht aus über einer Million Fliesen und ist eines der berühmtesten Mosaike der Antike.

Eine der berühmtesten (und umstrittensten) Abteilungen des MANN ist das Geheimkabinett, in dem erotische Funde aus Pompeji und Herculaneum gesammelt werden. Jahrhundertelang war es nur männlichen Gelehrten mit Sondergenehmigung zugänglich, da es für die damalige Zeit als "skandalös" galt.

Das Museum ist jeden Tag außer dienstags von 9:00 bis 19:30 Uhr geöffnet. Die Eintrittskarte zum Vollpreis kostet 20 €. Hier ist der Link zum Online-Kauf Ihres Tickets. ì

Wenn Sie es am ersten Tag verpasst haben, wartet Underground Naples auf Sie!

b) Unterirdisches Neapel

Wenn Sie glauben, dass Neapel nur an der Oberfläche beeindruckend ist, werden Sie Ihre Meinung ändern. Unter den Straßen, Gassen und Plätzen verbirgt sich eine antike und verschlungene Welt: Napoli Sotterranea. Diese Reise führt Sie nicht nur 40 Meter unter die Erde, sondern auch zurück in die Vorgeschichte.

Ein Untergrund, der die Geschichte erzählt

Der Untergrund von Neapel ist ein lebendiges Zeugnis der langen Geschichte der Stadt. Sie beginnt bereits in prähistorischer Zeit, aber erst im 3. Jahrhundert v. Chr. nimmt alles dank der Griechen Gestalt an. Sie waren es, die die ersten Tuffsteinbrüche aushoben, um die Mauern und Tempel ihrer "Neapolis" zu bauen.

In der Römerzeit wurde der Untergrund zu einer außergewöhnlichen technischen Meisterleistung. In der augusteischen Epoche bauten die Römer komplexe Aquädukte, die Wasser aus weit entfernten Quellen wie den Quellen des Serino, die gut 70 km entfernt lagen, heranführten. Die Tunnel, die so schmal waren, dass ein Mensch hindurchgehen konnte, versorgten Brunnen, Häuser und sogar die Piscina Mirabilis, das riesige Wasserreservoir der römischen Flotte in Miseno.

Die Ingenieure der damaligen Zeit setzten modernste Techniken ein, wie z. B. hydraulischen Gips, um die Tunnel abzudichten, von denen einige noch heute Spuren dieses Einfallsreichtums aufweisen.

Von der Renaissance bis zum Zweiten Weltkrieg

Als die Stadt im 16. Jahrhundert wuchs, reichte das antike griechisch-römische Aquädukt nicht mehr aus. Es war der neapolitanische Adlige Cesare Carmignano, der ein neues Wassersystem baute, um den wachsenden Bedarf an Wasser zu decken.

Aber der Untergrund war nicht nur eine funktionale Ressource. Während des Zweiten Weltkriegs dienten diese Tunnel als Luftschutzbunker, um die Neapolitaner vor Bombenangriffen zu schützen. Die Zisternen wurden beleuchtet und so angepasst, dass sie Dutzende von Menschen beherbergen konnten. Noch heute zeugen Graffiti, Reste von Möbeln und Gegenständen von den Schrecken und der Unverwüstlichkeit derer, die hier Schutz fanden.

Der Besuch findet nur in Begleitung von qualifizierten Führern statt und dauert etwas mehr als eine Stunde. Ich lasse Sie unten die Referenzen zu buchen (sehr empfehlenswert in der Hochsaison!)

Wenn Sie es am ersten Tag nicht besichtigt haben, fahren wir weiter zum Monumentalkomplex Santa Chiara!

c) Monumentalkomplex der Heiligen Klara

Der im Herzen des historischen Zentrums gelegene Komplex stellt eines der wichtigsten künstlerischen Zeugnisse des neapolitanischen Erbes dar.

Neben der berühmten gotischen Basilika umfasst der Komplex auch Klostersäle, ein dem Franziskanerwerk gewidmetes Museum, einen archäologischen Bereich mit Überresten römischer Thermen, einen großen Glockenturm und den Majolika-Kreuzgang.

Der Bau des Komplexes begann im Jahr 1310 auf Geheiß von König Robert von Anjou und Königin Sancia von Mallorca. Neben der religiösen Verehrung wollten die Herrscher ein dynastisches Grabmal von großem Prestige schaffen. Die Arbeiten, mit denen Gagliardo Primario und Leonardo di Vito betraut wurden, orientierten sich am Stil der provenzalischen Gotik und führten zur Errichtung einer majestätischen einschiffigen Basilika mit zehn Seitenkapellen und einer Fassade, die von einer durchbrochenen Rosette beherrscht wird.

Historischen Quellen zufolge war es Robert von Anjou selbst, der auf Anregung von Boccaccio Giotto mit der Ausmalung der Basilika beauftragte. Die Fresken erzählten Episoden aus dem Leben der Jungfrau Maria, des Heiligen Franziskus und der Heiligen Klara. Leider wurden viele dieser Werke im 17. Jahrhundert von barockem Stuck überdeckt, so dass heute nur noch schwache Spuren in einigen Bereichen des Klosters zu sehen sind, die nur im Rahmen spezieller Führungen zugänglich sind.

Am 4. August 1943 wurde Saint Clare von einem verheerenden Bombenangriff getroffen, der einen Großteil der Basilika und der in der Folgezeit durchgeführten barocken Eingriffe zerstörte. Der Maiolicato-Kreuzgang blieb jedoch wie durch ein Wunder verschont. Nach dem Krieg leitete der Architekt Mario Zampino die Restaurierung, bei der das ursprüngliche gotische Erscheinungsbild der Basilika wiederhergestellt wurde, allerdings unter Verlust der barocken Verzierungen, die das Gebäude jahrhundertelang geschmückt hatten.

Das Kloster stellt auch eine Besonderheit seiner Zeit dar: Es war einer der ersten religiösen Komplexe, der gleichzeitig einen männlichen und einen weiblichen Orden beherbergte, nämlich die Brüder und die Klarissen, dank einer päpstlichen Genehmigung von Clemens V. aus dem Jahr 1312.

Der Kreuzgang

Der Kreuzgang, der zwischen 1739 und 1742 von Domenico Antonio Vaccaro auf Wunsch der Äbtissin Ippolita di Carmignano entworfen wurde, ist ein einzigartiges dekoratives Meisterwerk seiner Art.

Der Kreuzgang besteht aus 64 achteckigen Säulen, die mit farbigen Majoliken verziert sind, und wird von zwei Alleen durchzogen, die ihn in vier Abschnitte unterteilen. Die Majolika-Sitze stellen Szenen aus dem ländlichen Leben, Mythen und volkstümliche Momente dar, wobei ein einziges Bild vom Klosterleben inspiriert ist: eine Nonne, die einige Kätzchen füttert.

Rundherum umrahmt ein mit Fresken bemalter Säulengang aus dem 17. Jahrhundert die lebendigen Kacheln und schafft eine visuelle Harmonie, die zum Nachdenken und zur Kontemplation einlädt.

Wenn man vor den lebendigen Dekorationen des Kreuzgangs von Santa Chiara steht, fragt man sich natürlich: "Wie ist es möglich, dass ein Kloster so voller Farbe und Freude ist?" Die Antwort ist tiefer, als es scheint. Für die Klarissen, die ihr ganzes Leben in diesen Mauern verbrachten, war das Kloster ein symbolisches Fenster zur Welt, ein kleiner Garten Eden, der die Schönheit der Schöpfung widerspiegelte und geistigen Trost bot. Die heiteren Landschaften, die Tiere und die auf die Majolikakacheln gemalten Blumen waren eine visuelle und geistige Zuflucht, ein Ort, an dem man innere Harmonie finden konnte.

Maria Amalia von Sachsen, die Gemahlin von König Karl von Bourbon, hat diese Farbexplosion ebenfalls ins Leben gerufen. Als Frau mit feinem Geschmack wollte sie die Umgebung modernisieren und erkannte vielleicht schon früh die psychologische Kraft der Farben. So wünschte sie sich sonnige Farbtöne wie Gelb, Blau und Hellblau, die die Stimmung heben und die Melancholie bekämpfen konnten, die junge, zum Klosterleben gezwungene Frauen befallen konnte.

Die Riggiole

Majolika, im neapolitanischen Dialekt "Riggiole" genannt, waren keine einfachen dekorativen Fliesen. Jedes Quadrat stellte ein Fragment des Lebens dar, eine pastorale Szene, ein Tier, ein glücksverheißendes Symbol. In einer Zeit, in der Bilder mehr sagten als Worte, waren Riggiole visuelle Botschaften, die Gelassenheit, Freude und sogar spirituellen Schutz vermittelten.

Man glaubte nämlich, dass die leuchtenden Farben böse Geister und den bösen Blick abwehren konnten. Kurzum, ein künstlerischer Talisman zum Schutz der Klostergemeinschaft.

In einer Ecke des Kreuzgangs ist eine zarte und kuriose Szene zu sehen: eine Nonne füttert die Klosterkatzen. Sie ist mehr als eine einfache Dekoration, sie ist ein Fenster zum Alltagsleben. Tatsächlich waren die Katzen wertvolle Verbündete gegen die Mäuse, aber auch liebevolle Begleiter für die Nonnen, stille Vertraute, mit denen sie - so heißt es - lange "Gespräche" führten.

Neugierde

Auch wenn sie sich dem Gebet widmeten, war das Leben der Nonnen in den Klöstern nicht immer so streng, wie man es sich vorstellt. Viele Mädchen traten nicht aus Berufung ein, sondern weil sie von adligen Familien dazu gezwungen wurden: eine Wahl, die soziales Prestige, Seelenheil und eine schöne Ersparnis bei der Mitgift garantierte!

Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich hinter den Gittern des Klosters kleine Akte der täglichen Rebellion verbargen. Einigen Nonnen gelang es, über die Stube mit der Außenwelt zu kommunizieren und nicht nur Worte, sondern auch Süßigkeiten, Briefe oder Neuigkeiten auszutauschen.

Die Archive des Klosters berichten von kuriosen Episoden, von denen einige wirklich überraschend sind. In einem besonders schneereichen Winter verwandelten einige Nonnen den verschneiten Innenhof in eine improvisierte Rodelbahn und benutzten Wassereimer als Schlitten. Bei anderen Gelegenheiten vergnügten sie sich mit erfundenen Kartenspielen, solange sie absolute Ruhe bewahrten, um die Aufmerksamkeit der Oberen nicht zu erregen.

Es gab auch weitaus schwerwiegendere Vorfälle, echte Skandale, die ganz Neapel in Atem hielten. Es heißt, dass Nonnen, die die Gärten und die schlechte nächtliche Überwachung ausnutzten, geheime Treffen mit Adligen der Stadt organisierten. Eine Chronik aus dem 17. Jahrhundert berichtet von einer Klarissin, der es gelang, ihren Geliebten mit Hilfe eines zuvorkommenden Hausmeisters im Kreuzgang zu treffen. Als das Treffen entdeckt wurde, kam es zu einem Skandal, in den auch die adligen Familien, die Beschützer der beteiligten Nonnen, verwickelt waren.

Zu den ungewöhnlichsten Episoden gehört die Geschichte eines heimlichen Festes während des Karnevals, das innerhalb des Klosters organisiert wurde. Die Nonnen verkleideten sich mit Kostümen, die von Verwandten geschickt wurden, und luden sogar maskierte Gäste von außerhalb ein. Die Freude wurde jedoch durch eine überraschende Kontrolle durch die Oberen getrübt, die den Feierlichkeiten unter Empörung und unterdrücktem Gelächter ein Ende setzten.

Einigen der mutigeren Nonnen gelang es sogar, Parfüm, kleinen Schmuck oder köstliche Lebensmittel zu beschaffen, oft in Zusammenarbeit mit Lieferanten.

Der Kreuzgang ist von Montag bis Samstag von 9:30 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Die Kirche ist jeden Tag von 7:45 bis 12:45 Uhr und von 16:40 bis 20 Uhr geöffnet. Die Eintrittskarte zum vollen Preis kann nur an der örtlichen Kasse erworben werden und kostet 7 €.

Wenn Sie eine schöne Aussicht genießen wollen, können Sie jetzt zum Castel Sant'Elmo laufen! Sie können zu Fuß dorthin (35 min, nicht wirklich einfach) oder Sie können 10 Minuten zu Fuß und bekommen die Seilbahn: Ich lasse Ihnen beide Möglichkeiten hier!

d) Castel Sant'Elmo

Das Castel Sant'Elmo liegt hoch über Neapel auf dem Vomero-Hügel, und ja - der Aufstieg (oder die Fahrt mit der Standseilbahn) ist absolut lohnenswert.

Die Festung wurde im 14. Jahrhundert unter Robert von Anjou erbaut und im 16. Jahrhundert von den Spaniern zu dem massiven sternförmigen Bauwerk umgebaut, das Sie heute sehen. Die sechszackige Form diente nicht nur der Optik, sondern auch der Verteidigung, da sie den Soldaten eine bessere Kontrolle über jeden möglichen Angriffswinkel bot.

Im Laufe der Jahrhunderte war die Burg eine militärische Festung, ein Gefängnis (mehrere politische Gefangene waren hier während verschiedener Aufstände inhaftiert), und heute beherbergt sie Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen. Aber seien wir mal ehrlich: Die meisten Besucher kommen wegen der Aussicht. Von den Terrassen aus hat man einen der schönsten Ausblicke auf Neapel - das historische Zentrum, den Vesuv, den Golf und an klaren Tagen sogar Capri in der Ferne.

Eine kleine Kuriosität: Die Einheimischen scherzen manchmal, dass das Castel Sant'Elmo der Ort ist, an dem man endlich die Geografie Neapels versteht. Nachdem man unten durch die engen Gassen gewandert ist, fühlt es sich an, als würde man hier oben in den “Übersichtsmodus” der Stadt wechseln. Es ist der perfekte Ort, um innezuhalten, durchzuatmen und zu sehen, wie schön chaotisch Neapel wirklich ist.

Die nächste Attraktion ist ein Privatpalast mit einer wirklich beeindruckenden Innentreppe! Sie können entweder zu Fuß dorthin gehen (ca. 26 Minuten) oder eine andere Seilbahn nehmen. Ich überlasse Ihnen beide Möglichkeiten!

e) Schloss Mannajuolo

Der Mannajuolo-Palast ist ein monumentales Gebäude im Jugendstil. Das zwischen 1909 und 1911 errichtete Gebäude wurde von dem Architekten Giulio Ulisse Arata zusammen mit dem Ingenieur Gioacchino Luigi Mellucci auf Wunsch des Unternehmers Giuseppe Mannajuolo entworfen. Das Gebäude stellt einen Meilenstein der Stahlbetonarchitektur dar, eines der ersten in der Via dei Mille, und verkörpert perfekt den Jugendstil mit neobarocken Einflüssen.

Mannajuolo, eine prominente Persönlichkeit der damaligen Zeit, war auch an wichtigen Bauwerken wie den Thermen von Agnano und dem Bau des Justizpalastes in Rom beteiligt.

Das Gebäude erstreckt sich über fünf Etagen, die jeweils in vier Wohnungen unterteilt sind. Eine besondere Kuriosität ist die Struktur auf der Spitze, die aus der Ferne wie eine Kuppel aussieht: in Wirklichkeit ist es eine Betonschale, die einen überraschenden optischen Effekt erzeugt.

Im Inneren des Palastes befindet sich sein ikonischstes Element: eine monumentale Marmortreppe, die von einer verborgenen Wandstruktur getragen wird.

Diese Treppe, die auch durch den Film "Napoli velata" von Ferzan Özpetek bekannt wurde, ist eines der meistfotografierten architektonischen Wunder der Stadt. Wenn man sie von unten betrachtet, bietet sie eine hypnotische, fast schwindelerregende Perspektive.

Im Erdgeschoss des Gebäudes befand sich 1925 das Kursaal-Kino-Theater, das erste Theater der historischen Theatertruppe "I De Filippo", bestehend aus Eduardo, Peppino und Titina. In diesem Saal wurde die berühmte Oper "Natale in Casa Cupiello" uraufgeführt.

Obwohl das Theater heute nicht mehr in Betrieb ist, sollen seine Wände noch immer vom Lachen des Publikums und von Eduardos unsterblichen Witzen widerhallen.

Wie kann man teilnehmen?

Der Zugang ist nicht öffentlich, da es sich um eine Privatresidenz handelt, aber Sie können den Pförtner höflich bitten, den Innenhof zu betreten und, wenn Sie Glück haben, auch das Treppenhaus zu bewundern. Es ist wichtig, dass Sie unpassende Zeiten vermeiden und die Ruhe der Bewohner respektieren.

Die nächste Attraktion ist eine weitere unterirdische Tour! Wenn Sie bereits “Napoli Sotterranea” (Unterirdisches Neapel) besucht haben, können Sie zum nächsten Punkt übergehen!

f) Bourbon-Galerie

Es war Ferdinand II. von Bourbon, der 1853 den Bau des heute als Bourbontunnel bekannten Bauwerks veranlasste. Obwohl das Bauwerk offiziell als öffentliche Infrastruktur vorgestellt wurde, hatte es in Wirklichkeit einen viel strategischeren Zweck: Der Herrscher wollte für sich und die königliche Familie im Falle von Aufständen oder Unruhen einen sicheren und schnellen Fluchtweg zum Meer sowie eine direkte Verbindung zwischen dem Königspalast und der Kaserne von Chiaia, wo das Militär residierte.

Die Arbeiten dauerten etwa drei Jahre, und 1855 wurde der Tunnel zum ersten Mal vom König durchquert. Er war für die Bürger nur drei Tage lang zugänglich und wurde nie vollständig fertiggestellt: Er erstreckte sich über 431 Meter und reichte bis hinter die Kolonnade des Plebiscito-Platzes.

Bei den Ausgrabungen wurden antike Tuffsteinbrüche, große Wassertanks und unterirdische Gänge aus der griechischen und römischen Zeit entdeckt. Auch vertikale Brunnen und eine interne Brücke wurden gebaut.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Tunnel von den Neapolitanern als Luftschutzbunker genutzt. Später, bis in die 1970er Jahre, diente er der Stadtverwaltung als Gerichtslager, in dem Gegenstände aus Einstürzen, Räumungen, Beschlagnahmungen und Trümmer aus den Bombenangriffen gelagert wurden.

Heute kann man dort Oldtimer wie Autos und Motorräder bewundern, die lange Zeit unter den Trümmern begraben waren, sowie antike Statuen, die restauriert wurden und nun entlang des Weges ausgestellt sind.

Die Wiedereröffnung der Bourbon-Galerie für die Öffentlichkeit geht auf das Jahr 2010 zurück, dank des Engagements eines Kulturvereins und zahlreicher Freiwilliger, die sich an der Beseitigung des über die Jahre angesammelten Schutts beteiligten.

Die Eintrittskarte für die Galleria Borbonica kostet 11 €. Hier ist die Website, auf der Sie Ihr Ticket im Voraus kaufen können. 

Die Galleria Borbonica ist nur von Freitag bis Sonntag von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Die Galerie bietet verschiedene Routen mit unterschiedlichen Merkmalen und Zugänglichkeitsgraden:

  • Standard-Route Der Weg ist für jedermann geeignet und führt durch Teile des alten Bolla-Aquädukts aus dem 17. Jahrhundert und durch Gebiete, die während des Krieges als Schutzräume genutzt wurden.
  • Erlebnispfad Für Wagemutige: Er umfasst Passagen durch enge Tunnel und Abschnitte, die auf einem Floß oberhalb des Aquifers zurückgelegt werden, sowie einen Besuch der unterirdischen Zisternen. Nicht zu empfehlen für Personen, die unter Klaustrophobie oder Mobilitätsproblemen leiden.
  • Speleo-Route Die anspruchsvollste: Sie führt durch enge Tunnel, über Hängebrücken und Seilbahnen sechs Meter hoch über Gewässern. Nicht geeignet für Menschen mit Klaustrophobie, körperlichen Problemen oder einem Gewicht von mehr als 100 kg.
  • Speicher-Route : Diese Route führt durch die alten Steinbrüche und Zisternen der Schloss Serra di Cassano und die Bunker, die während der Bombardierungen benutzt wurden, einschließlich des Bunkers, in dem der damals junge Giorgio Napolitano , der spätere Präsident der Republik, Zuflucht suchte. Die Route ist für alle zugänglich.

Nächster Schritt: Das Teatro San Carlo!

g) Theater San Carlo

Wenn Sie denken, dass Oper langweilig ist, wird das San Carlo Theater Ihre Meinung ändern! Dieses Juwel im Herzen von Neapel ist nicht nur atemberaubend schön, es ist auch das älteste noch in Betrieb befindliche Opernhaus Europas. Es öffnete seine Türen am 4. November 1737 mit der Oper Achille in Sciro ... nicht nur Pizza und Feigen!

Es war Karl von Bourbon, der es unbedingt wollte, ein König mit feinem Geschmack und einer klaren Vorstellung: ein Theater zu schaffen, um das ihn ganz Europa beneiden würde. So beauftragte er den Architekten Giovanni Antonio Medrano und die Ingenieure Giovanni Marullo und Giuseppe Gagliardi, etwas wirklich Besonderes zu schaffen. Das neue Theater sollte das alte San Bartolomeo ersetzen, das für das wachsende Bedürfnis nach Unterhaltung in Neapel zu klein geworden war.


Das Ergebnis? Ein wahres Meisterwerk im neoklassischen Stil, mit einem hufeisenförmigen Grundriss (um von jedem Platz aus gut sehen zu können) und einem Fassungsvermögen von über 1.300 Zuschauern! Die Fassade ist elegant und feierlich, mit dorischen Säulen und einem großen Triumphbogen, der zu sagen scheint: “Willkommen im Tempel der Musik!”

Im Jahr 1816 richtete ein Brand große Schäden an, aber keine Angst: Das San Carlo wurde schöner als zuvor restauriert. Und im Laufe der Zeit, zwischen Renovierungen und Restaurierungen, hat es immer seinen einzigartigen Charme bewahrt.


Treten Sie ein und lassen Sie sich überraschen: fein dekorierte Loggien und Galerien, Privatlogen (die einst dem Adel vorbehalten waren) und eine mit Fresken bemalte Decke, die mit unglaublichem Detailreichtum mythologische Szenen erzählt. Es gibt auch die legendäre Königliche Loge, elegant und sehr privat, von der aus der Herrscher die Oper genießen konnte... ohne gestört zu werden.


Wenn jeder Ton auch in der letzten Reihe laut und deutlich ankommt, dann ist das der außergewöhnlichen Akustik des Theaters zu verdanken. Alles ist darauf ausgerichtet, einen perfekten Klang zu garantieren, egal wo Sie sitzen.


Das San Carlo war auch eines der ersten öffentlichen Theater in Italien, in dem nicht nur die Elite, sondern jeder die Aufführungen besuchen konnte. Eine echte kulturelle Revolution!

A Piece of Musical Heart In diesem Theater wurden Talente geboren,
wurden Uraufführungen präsentiert, und die neapolitanische Musik fand ein Zuhause. Noch heute ist es einer der beliebtesten Orte für diejenigen, die Oper mit Gefühl, Staunen... und einer Prise Magie erleben wollen.

Das Ticket zur Teilnahme an der Führung kostet 9 €. Die Besichtigungen um 10, 11:30, 12:30, 14:30, 15:30 und 16:30 Uhr - nur die um 11:30 und 15:30 Uhr sind auf Englisch, alle anderen auf Italienisch. Hier ist die Website, auf der Sie Ihren Reiseführer buchen können. 

Gehen wir zum letzten Denkmal: Castel Nuovo - Maschio Angioino!

h) Castel Nuovo - Maschio Angioino

Der Bau der Burg wurde von Karl I. von Anjou in Auftrag gegeben, der im Jahr 1266 König von Neapel wurde. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr das Bauwerk unter der Herrschaft verschiedener Monarchen zahlreiche Veränderungen, aber erst 1443, unter Alfons von Aragon, erhielt die Burg ihre heutige Form und wurde zu einer echten königlichen Festung.

Im Jahr 1309, unter der Herrschaft von Robert dem Weisen, wurde die Burg auch zu einem kulturellen Zentrum von großer Bedeutung. Der kunstbegeisterte König beherbergte berühmte Persönlichkeiten wie Francesco Petrarca, Giovanni Boccaccio, Pietro Cavallini und Giotto und trug dazu bei, die Burg in einen kulturell lebendigen Hof zu verwandeln.

Derzeit befinden sich darin die Neapolitanische Gesellschaft für Nationalgeschichte mit einer Bibliothek, die wichtige Dokumente zur Geschichte der Stadt sammelt, und das Neapolitanische Komitee des Instituts für die Geschichte des italienischen Risorgimento.

Der Name "Castel Nuovo" rührt daher, dass der Bau der Burg 1266 von Karl I. von Anjou, dem Begründer der Anjou-Dynastie, die Neapel regierte, begonnen wurde. Der Begriff "neu" bezieht sich auf die Tatsache, dass es sich bei der Burg um eine neue Festung handelte, die eine ältere und weniger imposante Verteidigungsanlage ersetzte. Die Burg ist auch unter dem Namen Maschio Angioino bekannt.

Der Name steht vielmehr in direktem Zusammenhang mit der Dynastie der Anjou, die im 13. Jahrhundert Neapel beherrschte. Der Begriff "maschio" bezeichnete im Italienischen ursprünglich einen Wachturm oder einen Teil der wichtigsten Befestigungsanlage einer Burg, oft denjenigen, in dem der Herrscher oder die Herrscherfamilie residierte. Maschio Angioino bezieht sich daher auf den Hauptteil der Festung, die von den Anjou als Symbol ihrer Macht und Herrschaft über die Stadt Neapel errichtet wurde.

Die Burg wird von fünf imposanten Türmen geschützt, von denen jeder durch eine katalanische Treppe verbunden ist, über die man die Spitze erreichen kann. Die Türme bildeten zusammen mit den Gräben eine wirksame Verteidigung gegen Angriffe vom Meer her. Eines der bedeutendsten Elemente des Bauwerks ist die Palatin-Kapelle, in der die ursprünglichen Dekorationen und Fresken des Gebäudes zusammen mit später hinzugefügten Werken, darunter einige Fresken von Giotto, erhalten sind.

Durch den Triumphbogen, der von den beiden Haupttürmen gebildet wird, gelangt man in den Saal der Barone, der einst als Thronsaal diente. Ein weiterer Raum von großem Interesse ist der Waffensaal. Im 16. Jahrhundert wurde die Kapelle der Seelen im Fegefeuer hinzugefügt, in der die Madonna del Carmine, die größte Kapelle des Schlosses, untergebracht ist. Davor gab es nur die kleinere Kapelle San Francesco di Paola.

Im Untergeschoss des Schlosses können die Gefängnisse besichtigt werden, die einen Ausgangspunkt für Überlegungen zur Geschichte des Ortes bieten. Im Stadtmuseum des Schlosses kann man seit einigen Jahren eine Sammlung von Werken aus der Schule von Caravaggio und neapolitanischen Barockkünstlern besichtigen. Darüber hinaus gibt es mehrere Säle für Wechselausstellungen.

Die Vollpreiskarte kostet 6 € und kann an der Burgkasse erworben werden. Die Burg ist von Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Unser Rundgang ist zu Ende, aber es bleibt noch ein wichtiges Thema zu behandeln: die typischen Gerichte der Stadt!

Typische Gerichte und wo man sie essen kann

Neapel ist zweifellos eine der italienischen Städte, die für ihre traditionellen Gerichte bekannt sind: Hier sind einige der berühmtesten!

ist eine reichhaltige Soße aus verschiedenen Fleischsorten (Rind- und Schweinefleisch) und Tomaten, die über Stunden langsam gekocht wird. Sie ist eines der Symbole der neapolitanischen Sonntage.

 

 


Ein Nudelgericht mit einer würzigen Soße aus Tomaten, schwarzen Oliven, Kapern, Sardellen, Knoblauch und Chilischoten. Es ist schnell, duftend und kräftig.

Ein einfaches, aber schmackhaftes Gericht, zubereitet mit gemischten Nudeln, Kartoffeln und geräuchertem Provola-Käse, der zu einer cremigen, umhüllenden Textur schmilzt.

Ein rustikales Osterbrot in Form eines Rings, gefüllt mit Wurst, Käse und ganzen Eiern. Reichhaltig, schmackhaft und ein Symbol für die Feiertage.


Ein Restegericht aus übrig gebliebenen Nudeln, Eiern, Käse und Wurstwaren, das in der Pfanne knusprig gebraten wird. Es kann auch kalt gegessen werden.

 


Muscheln, gekocht mit Knoblauch, Öl und viel schwarzem Pfeffer. Oft mit Brot servieren, um die würzige Sauce aufzusaugen. Ausgezeichnet als Vorspeise.

 

Gebratene Auberginen, die mit Tomatensauce, Mozzarella und Parmesan überbacken werden. Eines der beliebtesten Gerichte aller Zeiten.

Pizzateig, gefüllt mit Ricotta, Grieben und Salami, halbmondförmig gefaltet und gebacken. Außen knusprig, innen weich und knusprig.

 


Schweinewürstchen gepaart mit Broccoli rabe (Kohlrabi), sautiert mit Knoblauch, Öl und Chilischoten. Ein rustikales und schmackhaftes Hauptgericht.


Gebratene Mini-Pizza mit Tomatensauce, Parmesan und Basilikum belegt. Neapolitanisches Straßenessen par excellence.

 


Eine Papiertüte, gefüllt mit gemischten frittierten Lebensmitteln: Kartoffelkroketten, Arancini, Pasta-Frittatas und paniertes Gemüse. Ideal für den Verzehr zwischendurch.

 


Ein typisches Osterdessert aus gekochtem Weizen, Ricotta, Zucker, Eiern und Aromastoffen wie Orangenblüten und Zimt. Duftend und delikat.

 


Ein weicher, in Rum (oder Limoncello) getränkter Hefekuchen. Manchmal mit Sahne oder Pudding gefüllt. Eine Ikone des neapolitanischen Gebäcks.


Ein süßes, mit Ricotta und Grieß gefülltes Gebäck, das mit Orangenschalen gewürzt ist. Es gibt sie in zwei Varianten: “riccia” aus Blätterteig und “frolla” aus Mürbeteig.

 


Kleine Kugeln aus frittiertem Teig, die mit Honig bestrichen und mit bunten Streuseln verziert sind. Sie sind besonders zu Weihnachten beliebt.

 


Typische Vatertagssüßigkeiten, gebraten oder gebacken, gefüllt mit Pudding und garniert mit einer in Sirup getränkten schwarzen Kirsche.

 

Wenn Sie möchten, kann ich diese Gerichte auf einem Tisch arrangieren oder ein komplettes neapolitanisches Menü mit Vorspeisen, ersten Gängen, zweiten Gängen und Desserts zusammenstellen. Sagen Sie mir Bescheid!

Wo kann man all diese Köstlichkeiten essen?

Die Auswahl an Restaurants und Lokalen in Neapel ist wirklich unglaublich. Ich habe mehrere Lokale getestet und diese sind meine Favoriten:

Trattoria da Nennella: Im Spanischen Viertel gelegen, ist es zweifellos einer der berühmtesten Orte, an dem man echte neapolitanische Tradition erleben kann. Klicken Sie hier, um dorthin zu gelangen! 

Pasticceria Poppella: Hier können Sie typische neapolitanische Süßigkeiten probieren! Klicken Sie hier, um dorthin zu gelangen! 

Sfogliatelle Attanasio: Einer der berühmtesten Orte, um neapolitanische Sfogliatelle zu probieren! Klicken Sie hier, um dorthin zu gelangen!  

Antica Pizzeria Fritta da Zia Esterina: Ausgezeichnete gebratene Pizzen! Klicken Sie hier, um dorthin zu gelangen!   

Antica Pizzeria Brandi: Die Pizzeria, die sich rühmt, die wahre Geburtsstätte der Pizza Margherita zu sein! Klicken Sie hier, um dorthin zu gelangen!   

Pescheria Azzurra: Ideal, wenn Sie Lust auf Meeresfrüchte haben! Klicken Sie hier, um dorthin zu gelangen!  

Tandem Ragù: Spezialisiert auf Produkte mit dem klassischen neapolitanischen Ragout! Klicken Sie hier, um dorthin zu gelangen!  

Das Ende?

Leider haben wir unsere Tour beendet! Aber es gibt einige Dinge in der Umgebung von Neapel, die Sie besuchen könnten: Ich gebe euch unten ein paar Tipps!

Sorrento

Sorrent liegt auf den Klippen über dem Golf von Neapel und bietet einen wunderschönen Blick auf das Meer, den Vesuv und die Inseln am Horizont. Das historische Zentrum ist voll von kleinen Gassen, Kunsthandwerksläden und einer entspannten Atmosphäre.

Pompeji 

Die antike römische Stadt wurde durch den Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. zerstört. Heute ist sie eine außergewöhnliche archäologische Stätte, in der Sie zwischen antiken Straßen, Häusern und Geschäften spazieren gehen können. Von Neapel aus leicht zu erreichen, ist es ein unvergessliches Eintauchen in die Geschichte.

Amalfiküste

Ein atemberaubender Abschnitt der kampanischen Küste, bekannt für seine dramatischen Klippen, farbenfrohen Dörfer und atemberaubenden Aussichten. Er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und eignet sich perfekt für einen Ausflug oder um die natürliche Schönheit der Gegend zu genießen.

Insel Capri

Eine berühmte Insel im Golf von Neapel, die weltweit für ihre natürliche Schönheit, ihre Meeresgrotten, ihre Aussichtspunkte und ihre elegante Atmosphäre bekannt ist. Mit der Fähre von Neapel oder Sorrent aus leicht zu erreichen, ideal für einen entspannten Tagesausflug.

Herculaneum

Ähnlich wie Pompeji, aber kleiner, wurde auch Herkulaneum durch den Ausbruch des Vesuvs verschüttet und ist außergewöhnlich gut erhalten, mit Häusern, Dekorationen und Originalmaterialien, die noch sichtbar sind. Ein ruhigerer, aber ebenso faszinierender archäologischer Besuch.

Alle guten Dinge müssen ein Ende haben😬!

Zunächst einmal, wenn Sie genossen die Tour wird wirklich wichtig für mich, eine Überprüfung auf diesen Plattformen (auch auf der Plattform, auf der Sie gebucht haben, aber diese Plattformen, die Sie unten finden, sind grundlegend).

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Ich weiß, dass es Zeit braucht (eigentlich 4 Sekunden 😬) aber für mich ist dieser Teil wirklich wichtig, um diese Tätigkeit fortzusetzen 🥰!

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Werden Sie andere Städte besuchen?

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Grüße von deiner Walking Cap!

Matteo